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Kurz und selten: Makler wollen leserfreundlichere Versicherer-Newsletter

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Dies zeigt die aktuelle Ausgabe des vierteljährlichen „Makler-Absatzbarometer" des Marktforschungsinstituts You Gov Psychonomics. Dabei wurden bundesweit mehr als 200 hauptberufliche Versicherungs- und Finanzmakler aus großen und kleineren Maklerbüros befragt.

Die befragten Makler setzen bei der Informationsbeschaffung in erster Linie auf elektronische Newsletter von Versicherungsunternehmen. Mit deutlichem Abstand folgen Extranets, die allgemeine Internetpräsenz von Versicherungsunternehmen und die postalisch zugestellte Maklerzeitung.

Dabei werden Newsletter und Extranets in unterschiedlichen Bereichen genutzt. Über Branchen-News, allgemeine Informationen aus dem Hause des Versicherers und Informationen über Gesetzänderungen und Gerichtsurteile informieren sich aktuell etwa zwei Drittel aller Makler aus den Newsletter. Das Extranet beziehungsweise die Maklerportale von Versicheren nutzen die Befragten dagegen, wenn es in erster Linie um Produkte und Möglichkeiten der Vertriebsunterstützung geht.

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Mehr als 80 Prozent aller Makler beziehen Newsletter von Versicherungsunternehmen. Bei der Anzahl elektronischer Aussendungen, die die Befragten regelmäßig erhalten, sprechen die Forscher von einer regelrechten Newsletter-Flut. Denn mehr als die Hälfte der befragten Makler bezieht aktuell mehr als zehn, mehr als ein Viertel sogar mehr als 20 Newsletter.

Kurze und prägnanten themenspezifische Newsletter sind gefragt

Um bei so viel Wettbewerb die volle Aufmerksamkeit der Leser zu erlangen, müssen die Versicherer in ihren Newsletter thematisch und inhaltlich einiges bieten. Bei der inhaltlichen Gestaltung sehen viele Befragte jedoch Verbesserungspotenzial. So wünscht sich mehr als ein Drittel aller Befragten, dass die Inhalte der Newsletter insgesamt gekürzt oder prägnanter gemacht werden. Mehr als drei Viertel der Makler wünschen sich keine allgemeinen, sondern themenspezifische Newsletter, in den es um Produktneuheiten, -änderungen und -vergleiche sowie um gesetzliche und steuerliche Veränderungen geht.

Was die Aussendungs-Häufigkeit betrifft, ist weniger oft mehr. „Die Newsletter sollen nicht häufiger als einmal im Monat versandt werden“, empfehlen die Forscher. Denn während sich bei quartalsweise versandten Newslettern keiner der befragten Makler kritisch äußerte, waren es bei monatlichem Intervall bereits 16 und bei 14-tägigem Versand 27 Prozent aller Umfrageteilnehmer.

Die beliebtesten Newsletter kommen von der VHV

Der Liebling der Makler ist derzeit der Newsletter der VHV. Auch Versicherer-Newsletter von Axa, Gothaer, Inter Risk und Volkswohl Bund gehören zu den fünf beliebtesten Informationsquellen. 

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