Laiqon bringt 2026 einen aktiv verwalteten, KI-gesteuerten ETF auf europäische Aktien auf den Markt. Für die Umsetzung hat sich das Hamburger Unternehmen Amundi als Partner gesichert.

Das Produkt soll im ersten Halbjahr 2026 an den Start. Die Auflage steht unter dem Vorbehalt der aufsichtsrechtlichen Genehmigung.

Amundi stellt ETF-Plattform bereit

Für die Umsetzung arbeitet Laiqon mit Amundi zusammen. Der französische Asset Manager stellt seine White-Label- und Active-ETF-Plattform zur Verfügung und übernimmt die ETF-Verwaltung. Amundi verwaltet nach eigenen Angaben mehr als 2 Billionen Euro und ist damit Europas größter Asset Manager.

Laiqon bringt über seine Wealthtech-Tochter Laic die KI-gestützte Portfoliosteuerung ein. Der Laic Advisor nutzt Laiqon zufolge einen sechsstufigen Analyse- und Kontrollprozess, der globale Datenquellen, Deep Learning und Faktormodelle kombiniert und neuronale Netze einsetzt.

Der ETF soll institutionellen und privaten Anlegern Zugang zum europäischen Aktienmarkt bieten. Das erklärte Ziel: durch KI-gestützte Portfoliosteuerung eine risikoadjustierte Outperformance gegenüber den europäischen Aktienmärkten zu erzielen.

Vertrieb ab Mitte 2026 

„Mit unserem ersten ETF bedienen wir gezielt die wachsende Nachfrage nach innovativen, aktiv gemanagten und zugleich kosteneffizienten Investmentlösungen“, sagt Achim Plate, Vorstandschef von Laiqon.

Der Europa-ETF ist nach Angaben von Laiqon der Auftakt für eine Produktfamilie. Weitere Strategien mit Fokus auf US-amerikanische und globale Aktienmärkte sollen folgen. Der ETF soll in Deutschland vertrieben werden und ab Vertriebsstart börsentäglich über die gängigen Plattformen handelbar sein.