Im vergangenen Jahr haben Versicherte Lebensversicherungen im Wert von rund 14 Milliarden Euro storniert. Das Stornovolumen erreichte damit ein Rekordniveau: 2007 waren es noch 12,1 Milliarden Euro.
Das berichtet Policen Direkt auf Basis von aktuellen Zahlen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Nach Ansicht des Frankfurter Policenhändlers verdeutlichen die Zahlen vor allem, dass immer noch zu wenige Kunden über die Alternativen zum Storno Bescheid wissen: „Lebensversicherungen gehören zu den langfristigen Kapitalanlagen, die ihr Renditeziele erst dann erreichen, wenn sie bis zum Ende durchgehalten werden. Die vorzeitige Kündigung ist fast immer mit finanziellen Nachteilen verbunden“, so Policen Direkt.
Versicherungsexperten und Verbraucherschützer würden deshalb empfehlen, die Lebensversicherungen am Zweitmarkt zu verkaufen oder sie zu beleihen. Bei einem Verkauf könnten bis zu 15 Prozent mehr für die Versicherten raus springen als wenn sie ihre Police stornierten. Als weiterer Bonus bleibe ein eingeschränkter Todesfallschutz erhalten.
„Zwar waren die Versicherungskäufer 2008 mit einem Ankaufsvolumen von 0,5 Milliarden Euro zurückhaltender als im Vorjahr, als ein Rekordwert von 1,4 Milliarden Euro über den Zweitmarkt gehandelt wurde“, heißt es von den Frankfurtern. „Dennoch lohnt sich eine Anfrage, denn sie ist kostenlos und unverbindlich.“ Policen Direkt biete in rund 25 Prozent der Fälle eine höhere Auszahlung als der Versicherer.
Auch wenn der Versicherte seine Lebensversicherung lieber beleihen möchte, kann sich ein Vergleich lohnen: „Der Zinssatz für Policendarlehen beträgt bei Versicherungsgesellschaften im Schnitt fast 7 Prozent“, so Policen Direkt. Der Policenhändler selbst startet nach eigenen Angaben bei einem Zins von 4,49 Prozent. 2008 haben Versicherte Darlehen im Wert von 1,6 Milliarden Euro auf ihre Lebensversicherungen aufgenommen, so aktuelle Zahlen des GDV.
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