Legg Mason: Gewinner aus Baltimore
Unter dem Dach von Legg Mason verfolgen acht unabhängige Asset Manager jeweils einen eigenständigen Investmentprozess. Jeder spielt in der ersten Liga und ist Spezialist für eine bestimmte Assetklasse oder einen Anlagestil. „In einer immer globaler ausgerichteten Welt ist es von Vorteil für die Anleger, wenn ein Vermögensverwalter die Expertise eines Spezialisten in einer Anlageklasse mit der Flexibilität verknüpfen kann, Marktchancen weltweit zu erkennen und zu nutzen“, so Klaus Dahmann, Niederlassungsleiter Legg Mason Deutschland und Österreich.
Beispiel: Nachdem die Spreads für Corporate Bonds der Industrienationen deutlich gesunken sind, lohnt sich nach Einschätzung von Western Asset, der größten Tochter von Legg Mason, ein Blick auf Emerging-Markets-Firmenbonds.Viele Schwellenländer sind heute fiskalisch solider aufgestellt als die klassischen Industrienationen. Die Kreditmargen liegen häufig über denen von Unternehmensanleihen aus Industrienationen, und auch die Marktliquidität der Emerging Markets steigt. Nach Angaben von Thomson Reuters war das Emissionsvolumen von Schwellenländer-Unternehmensanleihen im Oktober 2012 mit 263 Milliarden US-Dollar um 20 Prozent höher als im Vorjahr. Western Asset managt seit 1993 Schwellenländer- Anleihen und legte 2008 als eine der ersten Investmentgesellschaften eine separate Strategie für Unternehmensanleihen aus den Emerging Markets auf.
Aus regionaler Sicht ist im Anleihebereich vor allem Asien attraktiv. Dort verbessern sich die Bonitätsnoten der Länder stetig, was der Legg Mason Western Asset Asian Opportunities Fund (WKN: A0NFTX) nutzt: Er investiert in Staatstitel und staatsnahe Titel in lokaler Währung und lässt Anleger am strukturellen Aufwertungspotenzial asiatischer Währungen teilhaben.