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Umfrage unter Verbrauchern
Fondspolicen: „Beim Thema Vererben gibt es riesiges Potenzial für Vermittler“
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Umfrage unter Verbrauchern Fondspolicen: „Beim Thema Vererben gibt es riesiges Potenzial für Vermittler“

Angehörige bei einer Trauerfeier
Angehörige bei einer Trauerfeier: Die Chancen zur Ausschöpfung von Sparpotenzialen bei der Erbschaftsteuer mithilfe von fondsgebundenen Lebensversicherungen ist hierzulande weitgehend unbekannt. | Foto: Pavel Danilyuk / Pexels

Sterben und Erben bringen viel Kummer“, besagt ein deutsches Sprichwort. Zur Trauer um einen Angehörigen kommt nach der Testamentseröffnung nicht selten Ärger über die fällige Erbschaftsteuer, die für viele Menschen eine Blackbox ist. Das zeigt eine aktuelle Umfrage im Auftrag des Lebensversicherers Liechtenstein Life Assurance. 

Frage: Fühlen Sie sich ausreichend informiert, wenn es um die Besteuerung von Vermögen bei der Erbschaft geht?  

Fühlen Sie sich ausreichend informiert, wenn es um die Besteuerung von Vermögen bei der Erbschaft geht?
Quelle: Repräsentative Civey-Umfrage im Auftrag von Liechtenstein Life;
Befragungszeitraum vom 06. bis 12. Juli 2023; n=5000 Bundesbürger ab 18 Jahren © Liechtenstein Life

Die Meinungsforscher von Civey befragten hierfür Anfang Juli insgesamt 5.000 Bundesbürger. Demnach fühlen sich 58,5 Prozent der Befragten unzureichend darüber informiert, wie Vermögen bei einer Erbschaft besteuert werden. Lediglich 29,1 Prozent empfinden ihre Kenntnisse hierzu als ausreichend und 12,4 Prozent zeigen sich unentschieden. 

Auswertung nach Bundesländern  

Auswertung nach Bundesländern
Quelle: Repräsentative Civey-Umfrage im Auftrag von Liechtenstein Life;
Befragungszeitraum vom 06. bis 12. Juli 2023; n=5000 Bundesbürger ab 18 Jahren © Liechtenstein Life

Insbesondere in den neuen Bundesländern gibt es Beratungsbedarf: Hier ist die Quote derjenigen, die nach eigenem Bekunden beim Thema Erbschaftsteuer Informationsdefizite haben, mit insgesamt durchschnittlich 63,9 Prozent besonders hoch. Spitzenreiter ist das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern, in dem sich 65,2 Prozent ungenügend informiert fühlen. 

Nettovermögen im Osten deutlich geringer 

In den alten Bundesländern fühlen sich im Schnitt 56,9 Prozent nicht genügend informiert. Am niedrigsten ist der Anteil in den Ländern Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg mit jeweils 55,3 Prozent. Dabei könnte auch die Verteilung des Vermögens eine Rolle spielen: Laut der Bundesbank sind die Nettovermögen im Osten Deutschlands deutlich geringer als im Westen

Auswertung nach Altersgruppen  

Auswertung nach Altersgruppen
Quelle: Repräsentative Civey-Umfrage im Auftrag von Liechtenstein Life;
Befragungszeitraum vom 06. bis 12. Juli 2023; n=5000 Bundesbürger ab 18 Jahren © Liechtenstein Life

Auch wenn es um das Ausschöpfen von Sparpotenzialen bei der Erbschaftsteuer geht, ist der Kenntnisstand vieler menschen hierzulande ausbaufähig, berichten die Studienautoren. Am bekanntesten ist das Modell von Verschenkungen zu Lebzeiten, das insgesamt 65,9 Prozent kennen. 

Lebensversicherung als Steuer-Sparmodell unbekannt  

Mit deutlichem Abstand folgen die Aufteilung des Erbes innerhalb der Freibeträge (40,0 Prozent) sowie die Änderung von Familienverhältnissen (15,9 Prozent). Mit 6,1 Prozent nahezu unbekannt ist die Möglichkeit, im Rahmen einer steueroptimierten Lebensversicherung die Erbschaftsteuerpflicht zu senken

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Frage: Welche dieser Möglichkeiten zur Minderung der Erbschaftsteuerpflicht in Deutschland ist Ihnen bekannt? (Mehrfachnennungen möglich)  

Welche dieser Möglichkeiten zur Minderung der Erbschaftsteuerpflicht in Deutschland ist Ihnen bekannt? (Mehrfachnennungen möglich)
Quelle: Repräsentative Civey-Umfrage im Auftrag von Liechtenstein Life;
Befragungszeitraum vom 06. bis 12. Juli 2023; n=5000 Bundesbürger ab 18 Jahren © Liechtenstein Life

Über alle Bundesländer hinweg gilt: Wer Vermögen über 400.000 Euro erbt oder vererbt, ist aufgeklärter: Unter den Erben fühlen sich mit 51,0 Prozent deutlich weniger Menschen als der Durchschnitt (58,5 Prozent) ungenügend informiert. Und unter denjenigen, die einmal mehr als 400.000 Euro vererben werden, sind es nur 45,2 Prozent. 

Große Wissensdefizite bei jungen Kunden 

Vor allem die Jüngeren bekunden Wissensdefizite. Je jünger die Befragten sind, desto größer ist der Bedarf nach Informationen. So gaben mit insgesamt 67,3 Prozent über zwei Drittel der 18- bis 29–Jährigen an, sich nicht ausreichend informiert zu fühlen. Mit zunehmendem Alter sinkt der Anteil derjenigen, die Wissenslücken bekunden. In der Altersgruppe der über 65–Jährigen sind es nur noch 52,1 Prozent. 

 

„Beim Thema Erben und Vererben gibt es riesiges Potenzial für Vermittler“, kommentiert Stephan Bruckner, Senior Sales Representative für Liechtenstein Life. „Mit speziellen fondsbasierten Lebensversicherungen kann Vermögen nicht nur steueroptimiert angespart, sondern auf Wunsch auch auf Erben übertragen werden.“ 

Stephan Bruckner
Stephan Bruckner © Liechtenstein Life

 Auch das 2008 gegründete Unternehmen mit Sitz im liechtensteinischen Ruggell bietet ab September über deutsche Vermittler eine neue sogenannte Wholelife-Fondspolice an, bei der die Leistung im Todesfall nicht in die Erbmasse fällt. Stattdessen wird sie bei dem Produkt Liechtenstein Life Wealth an die Begünstigten ausbezahlt. 

Steueroptimiert Freibeträge nutzen 

„Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass die Freibeträge des Versicherungsnehmers bereits zu Lebzeiten von den Begünstigten genutzt werden können“, so Bruckner weiter. Als konkretes Praxisbeispiel hierfür nennt der Vertriebsmann bei Liechtenstein Life Schenkungen, die sich dadurch „steueroptimiert gestalten“ ließen. 

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