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Lloyd-Fonds-Chef Teichert: „Mit der roten Laterne haben wir jetzt nichts mehr zu tun“

Torsten Teichert vom Hamburger Emissionshaus Lloyd Fonds
Torsten Teichert vom Hamburger Emissionshaus Lloyd Fonds
DAS INVESTMENT.com: AMA Capital will sich mit 15 Millionen Euro an Lloyd Fonds beteiligen. Wie sehen die nächsten Schritte aus?

Torsten Teichert: Am 5. Dezember veranstalten wir eine außerordentliche Hauptversammlung, die unserer geplanten Kapitalerhöhung zustimmen muss. Vereinbart ist, dass AMA nicht mehr als 49,9 Prozent der Lloyd-Fonds-Aktien halten soll. Da auch die Altaktionäre weitere Anteile erwerben können, wissen wir noch nicht, wie groß das AMA-Aktienpaket am Ende sein wird.

DAS INVESTMENT.com: Statt Kapitalerhöhung könnte man aber auch von Verwässerung sprechen.

Teichert: Kapitalerhöhung und Verwässerung sind zwei Seiten der gleichen Medaille. Allerdings machen wir ja genau deshalb eine Kapitalerhöhung mit vollem Bezugsrecht. So hat es jeder Aktionär selbst in der Hand, durch Ausübung des Bezugsrechts eine Verwässerung zu vermeiden. Viel wichtiger ist aber doch, was wir langfristig aus der neuen Situation machen. Mit der Kapitalerhöhung schaffen wir die Voraussetzungen, um unsere Wettbewerbsposition nachhaltig auszubauen indem wir nicht nur einen starken Partner gewinnen, sondern auch unsere Eigenkapitalbasis ganz massiv ausbauen. Ziel ist, dass Lloyd Fonds gestärkt in die kommende Konsolidierungsphase des Beteiligungsmarktes gehen kann.  

DAS INVESTMENT.com: Der Kurs der Lloyd-Fonds-Aktie liegt aktuell bei 97 Cent, damit beträgt der Marktwert Ihres Emissionshauses nur noch rund 12,3 Millionen Euro. Welche konkreten Ziele gibt AMA vor?
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