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6 Vermögensverwalter wägen ab Lohnen sich Mischfonds als Investment?

„Mehrzahl der Mischfonds erzielt unterdurchschnittliche Rendite“

„Mehrzahl der Mischfonds erzielt unterdurchschnittliche Rendite“ | © Allington Investors
Marian Henn ist Partner beim Vermögensverwalter Allington Investors aus Bad Homburg. | Foto: Allington Investors

Marian Henn, Allington Investors:

„Mischfonds verleiten zu glauben, das Beste aus zwei Welten zu bekommen: einen ansprechenden Wertzuwachs bei weniger Risiko. Die Mehrzahl der Mischfonds erzielt aber nachhaltig im Vergleich zu einer festen Benchmark eine unterdurchschnittliche Rendite.

Wer die Wertpapierauswahl auf ganz wenige Wertpapiere konzentrieren möchte, dem bietet der Mischfonds in der Tat einen Vorteil in Form von weniger Komplexität. Auch der Umstand, dass man zwischen den Assetklassen nicht selbst umschichten muss, kann als Vorteil empfunden werden. 

Bei einem aktiven Managementansatz muss der Anleger einen Vertrauensvorschuss mitbringen, da die Anpassung der Anlageausrichtung intransparent ist. Passive Mischfonds dagegen sind in der Regel zu teuer. Die Kosten sind insgesamt nur vertretbar, wenn jemand partout keine eigenen Anlageentscheidungen treffen möchte. 

Das Problem für alle Strategien dieser Art ist das aktuelle Nullzinsumfeld, das Anleihen zu einer unattraktiven Anlageklasse macht. Wenn man an Alternativen denkt, muss man also in erster Linie an Alternativen für Anleihen denken.“

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