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London: Probleme mit der "Gurke"

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Eine Neubewertung der auffälligen Immobilie hat ergeben, dass das wegen seiner eigenwilligen Form liebevoll „Gurke“ genannte Gebäude nur noch rund 470 Millionen Pfund wert ist. Bei der Schätzung Ende 2007 war der Wert noch auf 605 Millionen Pfund taxiert worden. Das berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ). Die Folgen dieses Abwertungsbedarfs werden rund 9.000 deutsche Anleger, überwiegend vermögende Kunden der Dresdner Bank und der Deutschen Bank, zu spüren bekommen. Seit rund anderthalb Jahren gehört ihnen das Gebäude zur Hälfte - über den geschlossenen Fonds Euro Select 14 der Bonner Immobiliengesellschaft IVG. Knapp 158 Millionen Pfund kamen als Eigenkapital zusammen.

Gleichzeitig wurden 183 Millionen Pfund als Kredit aufgenommen. Lag zu Beginn das Verhältnis des Kredits zum Verkehrswert der „Gurke“ bei 61 Prozent, so beträgt es nun 100,6 Prozent. Das Eigenkapital ist damit komplett aufgezehrt. Nachlesen, so die „FAZ“ können das die betroffenen Anleger in einem Brief ihres Fondsinitiators, der ihnen bald zugeht. Doch scheinen die finanzierenden Banken im konkreten Fall keine Sondertilgung von Investoren fordern zu wollen. Die Anleger bleiben nach einer endgültigen Einigung zwischen Fondsgeschäftsführung und Banken, die noch aussteht, von einer Nachschusspflicht verschont und können weiter auf eine Besserung der Lage am britischen Immobilienmarkt hoffen.

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