Londoner Finanzbranche

Mehr Jobs, mehr Geld

Sowohl in der City, dem wichtigsten Standort der Finanzbranche, als auch in anderen Stadtteilen der britischen Hauptstadt zog die Zahl der offenen Stellen im März auf 9.261 an. Im Februar waren es 8.442 gewesen. Die Anfangsgehälter stiegen im März um durchschnittlich 20 Prozent, gegenüber 15 Prozent im Vormonat.

“Für den größten Teil des vergangenen Jahres war eine Nachfrage im Stellenmarkt für Beschäftigte auf Zeitverträgen feststellbar. Die jüngsten Daten zeigen allerdings, dass hier eine Stabilisierung eingesetzt hat”, sagte Hakan Enver, Direktor bei Morgan McKinley Financial Services. “Allerdings gibt es einige Ausnahmen in Bereichen, wo traditionell flexible Arbeitsverhältnisse herrschen - Informationstechnologie, Personalwesen, Compliance und Risikomanagement sowie Unterstützungsfunktionen im Bürowesen.”

In der City bauen die Firmen ihre Compliance-Abteilungen aus, nachdem Regulierer im Zusammenhang mit Manipulationen von Benchmarksätzen, vermuteten Unregelmäßigkeiten am Devisenmarkt sowie Geldwäsche verstärkt ermitteln.

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