Londoner Gurke unter Zwangsverwaltung

„Maklern läuft schon das Wasser im Mund zusammen“

Bei dem seit Donnerstag unter Zwangsverwaltung stehenden Londoner Hochhaus mit dem Spitznamen „The Gherkin” dürften internationale Bieter Schlange stehen. Die sogenannte „Essiggurke” war in die Zwangsverwaltung gegangen, um einen jahrelangen Zahlungsverzug zu beenden.

„Den Maklern läuft angesichts des Eigentümerwechsels schon das Wasser im Mund zusammen; es wird viele Bieter geben”, sagte Analyst Tim Leckie von J.P. Morgan Chase & Co. Investoren „wollen große Objekte, eine gute Lage und sie wollen einen guten Mieter mit langfristigem Vertrag und die ‚Gherkin‘ ist dafür genau das Richtige.”

Die Immobilie an der Adresse 30 St. Mary Axe ist seit ihrer Eröffnung vor zehn Jahren zu einem der bekanntesten Gebäude Londons geworden. Das 180 Meter hohe Hochhaus im Londonder Finanzviertel ist vollständig vermietet, wie Evans Randall berichtet. Die Finanzgesellschaft hat das Gebäude 2007 zusammen mit einem Fonds der deutschen IVG Immobilien für 600 Millionen Pfund erworben. Zu den Mietern gehört der Schweizer Rückversicherungskonzern Swiss Re und die britische Bank Standard Chartered.

Die Gläubiger des Gebäudes haben am Donnerstag Deloitte mit der Zwangsverwaltung beauftragt. Unter Zwangsverwaltung stehende Gebäude werden häufig verkauft, um die Forderungen der Gläubiger zu befriedigen. James Igoe, ein Sprecher für Deloitte, wollte keine Angaben machen, ob das Hochhaus zum Verkauf angeboten wird. Laut Angaben von IVG aus dem vergangenen Jahr wurde das Gebäude 2012 mit 473 Millionen Pfund bis 510 Millionen Pfund bewertet.

Falls die Immobilie zum Verkauf angeboten wird, wäre es wahrscheinlich in Europa der größte Verkauf eines einzelnen Gebäudes aus der Zwangsverwaltung heraus seit mindestens 2005, wie Daten des Maklers Cushman & Wakefield hervorgeht.

„Die Nachfrage nach dem Gebäude wird hoch sein, da Investoren besondere Anlagen in der City suchen”, sagt Michael Marx, Vorstandchef von Development Securities. „Die Welt schwimmt im Geld.” Er erwartet vor allem von Investoren aus Nordamerika, Asien und dem Nahen Osten Interesse.

Ein Teil des Kredites, mit dem der IVG-Fonds den Kauf des Gebäudes finanziert hat, wurde in Schweizer Franken aufgenommen. Dieser ist in den letzten Jahren um 63 Prozent zum britischen Pfund gestiegen, so dass die Obergrenze für die Beleihungsquote des Gebäudes verletzt wurde.

Die Zwangsverwaltung „ist ein echter Weckruf für Anleger, die grenzüberschreitend in Gewerbeimmobilien investieren und nicht genügend Zeit für die Bewertung der mit ihren Investments zusammenhängenden Währungsrisiken aufgewendet haben”, erklärte Dan Fasulo, Managing Director bei dem Analyseunternehmen Real Capital Analytics in New York.

Die „Essiggurke” ist das bekannteste Gebäude Londons unter Zwangsverwaltung, seit 1992 Gläubiger das Gelände Canary Wharf übernahmen, nachdem die Entwicklungsgesellschaft Olympic & York Developments von Paul Reichmann die Zinsen auf ihre Kredite nicht mehr zahlen konnte.

Bei dem seit Donnerstag unter Zwangsverwaltung stehenden Londoner Hochhaus mit dem Spitznamen „The Gherkin” dürften internationale Bieter Schlange stehen. Die sogenannte „Essiggurke” war in die Zwangsverwaltung gegangen, um einen jahrelangen Zahlungsverzug zu beenden.

„Den Maklern läuft angesichts des Eigentümerwechsels schon das Wasser im Mund zusammen; es wird viele Bieter geben”, sagte Analyst Tim Leckie von J.P. Morgan Chase & Co. Investoren „wollen große Objekte, eine gute Lage und sie wollen einen guten Mieter mit langfristigem Vertrag und die ‚Gherkin‘ ist dafür genau das Richtige.”

Die Immobilie an der Adresse 30 St. Mary Axe ist seit ihrer Eröffnung vor zehn Jahren zu einem der bekanntesten Gebäude Londons geworden. Das 180 Meter hohe Hochhaus im Londonder Finanzviertel ist vollständig vermietet, wie Evans Randall berichtet. Die Finanzgesellschaft hat das Gebäude 2007 zusammen mit einem Fonds der deutschen IVG Immobilien für 600 Millionen Pfund erworben. Zu den Mietern gehört der Schweizer Rückversicherungskonzern Swiss Re und die britische Bank Standard Chartered.

Die Gläubiger des Gebäudes haben am Donnerstag Deloitte mit der Zwangsverwaltung beauftragt. Unter Zwangsverwaltung stehende Gebäude werden häufig verkauft, um die Forderungen der Gläubiger zu befriedigen. James Igoe, ein Sprecher für Deloitte, wollte keine Angaben machen, ob das Hochhaus zum Verkauf angeboten wird. Laut Angaben von IVG aus dem vergangenen Jahr wurde das Gebäude 2012 mit 473 Millionen Pfund bis 510 Millionen Pfund bewertet.

Falls die Immobilie zum Verkauf angeboten wird, wäre es wahrscheinlich in Europa der größte Verkauf eines einzelnen Gebäudes aus der Zwangsverwaltung heraus seit mindestens 2005, wie Daten des Maklers Cushman & Wakefield hervorgeht.

„Die Nachfrage nach dem Gebäude wird hoch sein, da Investoren besondere Anlagen in der City suchen”, sagt Michael Marx, Vorstandchef von Development Securities. „Die Welt schwimmt im Geld.” Er erwartet vor allem von Investoren aus Nordamerika, Asien und dem Nahen Osten Interesse.

Ein Teil des Kredites, mit dem der IVG-Fonds den Kauf des Gebäudes finanziert hat, wurde in Schweizer Franken aufgenommen. Dieser ist in den letzten Jahren um 63 Prozent zum britischen Pfund gestiegen, so dass die Obergrenze für die Beleihungsquote des Gebäudes verletzt wurde.

Die Zwangsverwaltung „ist ein echter Weckruf für Anleger, die grenzüberschreitend in Gewerbeimmobilien investieren und nicht genügend Zeit für die Bewertung der mit ihren Investments zusammenhängenden Währungsrisiken aufgewendet haben”, erklärte Dan Fasulo, Managing Director bei dem Analyseunternehmen Real Capital Analytics in New York.

Die „Essiggurke” ist das bekannteste Gebäude Londons unter Zwangsverwaltung, seit 1992 Gläubiger das Gelände Canary Wharf übernahmen, nachdem die Entwicklungsgesellschaft Olympic & York Developments von Paul Reichmann die Zinsen auf ihre Kredite nicht mehr zahlen konnte.

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