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Diese Rendite erzielt ein Sparplan auf den MSCI World

Angesichts von Null- und Negativzinsen wird es für Verbraucher zunehmend teurer, Geld auf  Sparbüchern oder Girokonten aufzubewahren: Zu den höheren Kontoführungsgebühren kämen schließlich noch die entgangenen Renditen, die eine lukrativere Anlage im selben Zeitraum erwirtschaftet hätte, erinnert man beim Oldenburger Fondshaus Loys.

Einen interessanten Ersatz für heute versiegte Bankzinsen sehen die Oldenburger in Fondssparplänen. „Selbst kleine Beträge – monatlich angelegt – sorgen für einen nachhaltigen Spareffekt“, rät Unternehmensvorstand Heiko de Vries. „Hierbei sind Aktien die langfristig erfolgreichste Anlageklasse.“

Dieses Anlageergebnis erbrachte ein Investment in den MSCI World

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Sparpläne schafften auch eine Sorge aus der Welt, die viele Menschen von einer Aktienanlage abhält: Gemäß Studienergebnissen treibt Verbraucher häufig die Sorge um, möglicherweise zu einem ungünstigen Zeitpunkt Aktien zu kaufen. „Das Risiko, den falschen Startzeitpunkt zu wählen, wird beim Aktiensparen eliminiert“, so de Vries. „Es ist sogar vorteilhaft, wenn man in eine starke Marktkorrektur hineinspart und so seinen Einstand systematisch verbilligt, um dann umso mehr von der folgenden Markterholung zu profitieren“.

Die Oldenburger demonstrieren den Effekt regelmäßiger Aktien-Investments anhand des globalen Index MSCI World. Der Index enthält mehr als 1.600 Aktien aus 23 Industrieländern – und gewährt so eine breite Streuung über Weltregionen und Branchen. „Wir nutzen den MSCI World als neutralen Maßstab, um den Sparplan-Effekt gegenüber einer Einmalanlage zu zeigen“, erläutert de Vries.

Die Oldenburger rechnen vor: Globale Aktien gewannen 30 Jahre lang im Durchschnitt 7 Prozent pro Jahr hinzu. Mit 100 Euro pro Monat hätte der Sparplan-Anleger mit der Gesamt-Einzahlung von 36.000 Euro am Ende ein Vermögen von gut 118.000 Euro aufgebaut.

Allein in den zehn Bullenjahren seit der Finanzkrise hätten Anleger mit 100 Euro pro Monat, insgesamt 12.000 Euro, am Ende einen Betrag von 20.000 Euro erwirtschaftet.

Bei Aktien-Sparplänen sei es allerdings ratsam, die Investments über einen längeren Zeitraum zu strecken. „Die Mindestlaufzeit des Sparplans sollte fünf Jahre betragen“, rät de Vries. Anleger sollten die Möglichkeit einplanen, gegebenenfalls noch einmal zwei bis drei Jahre anzuhängen, falls sie nach fünf Jahren in einem schwachen Börsenjahr landeten. „Je länger Sparpläne laufen, desto geringer fallen die Schwankungen zwischen guten und schlechten Perioden aus.“

Statt der Anlage in einen Index empfehlen die Oldenburger übrigens – ganz entsprechend ihrer eigenen Anlagepolitik – einen aktiv gemanagten Fonds zu besparen. Auf diese Weise könnten Anleger außerdem von Überrenditen über dem Marktdurchschnitt profitieren, die sich durch aktives Management möglicherweise ergeben.

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