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Loys rechnet nach So viel Rendite bringt ein Sparplan auf den Euro Stoxx 50

Sparer, die sich über Micker- bis Minuszinsen ärgern, sollten eine Anlage am Aktienmarkt in Erwägung ziehen, heißt es von der Oldenburger Fondsboutique Loys. Denn was an Rendite bei traditionellen Anlagen wie Sparbüchern oder Staatsanleihen zurzeit fehlt, kann der Aktienmarkt durchaus wettmachen. Jedenfalls wenn Anleger einen genügend langen Investmenthorizont mitbringen.

Als Einstieg in den Aktienmarkt böte sich vor allem ein Aktien-Sparplan an, raten die Oldenburger: Wer die Anlagesumme über einen langen Zeitraum streckt und zum Beispiel monatlich kleinere Summen investiert, muss nicht fürchten, zu einem gänzlich ungünstigen Zeitpunkt in den Markt eingestiegen zu sein. Die Anlage wird vielmehr zu vielen unterschiedlichen Zeitpunkten getätigt, es werden sowohl günstige als auch ungünstige Marktmomente berücksichtigt.

Loys demonstriert den Effekt des Aktiensparens exemplarisch anhand mehrerer Indizes. Nach dem Dax, dem S&P 500 und dem japanischen Nikkei-Index haben sich die Oldenburger aktuell den Euro Stoxx 50 vorgeknöpft.

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Loys AG, Stand 14.05.2019

Die im Euro Stoxx 50 enthaltenen Unternehmen stellten beliebte Dinge wie Philips-Zahnbürsten oder Rimowa-Koffer her. Von Telefonica Deutschland stammten zudem die weit verbreiteten O2-Handyverträge, erinnert man bei Loys.

„Europäische Aktien sind derzeit günstig. Das liegt aber weniger an dramatischen Wachstumsrückgängen“, schätzt Unternehmensvorstand Heiko de Vries die Lage ein. Vielmehr drückten äußere Unsicherheitsfaktoren wie der Brexit oder der Handelsstreit USA/China die Kurse. Die Einbrüche müssten daher nicht von Dauer sein: „Politische Unruhen sind oftmals nur von kurzfristiger Perspektive – tatsächlich entscheidend ist vielmehr die langfristige Sicht. Nach Krisen kamen immer wieder auch positive Sentiments und Kursaufschwungphasen“, sagt de Vries.

Mehr noch als ein Investment in einen Index wie den Euro Stoxx 50 empfiehlt man bei Loys allerdings einen aktiv gemanagten Ansatz. „Aktiv gesteuerte Fonds sind flexibler und können die Zusammensetzung des Portfolios gezielt anpassen und optimieren“, so de Vries. Bei aktiver Aktienauswahl könnten besonders stabile, qualitativ vielversprechende und unterbewertete Unternehmen ein höheres Gewicht im Portfolio erhalten – und so das Anlageergebnis des Index möglicherweise noch übertreffen.

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