Luxus-Wohnungen

Bauboom in London könnte zum Problem werden

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Entwickler haben so viele Pläne für Luxuswohnungen in London, dass es einigen von ihnen schwer fallen dürfte, Baukonzerne für ihre Vorhaben zu finden, wie aus einer Studie der Beratungsfirma EC Harris LLP hervorgeht.

Mehr als 25.000 Luxus-Immobilien im Wert von mehr als 60 Milliarden Pfund wollen die Entwickler danach in der Stadt innerhalb des nächsten Jahrzehnts bauen. Noch vor einem Jahr waren lediglich 20.000 Projekte in der Pipeline gewesen. Das wird aller Voraussicht nach zu Engpässen bei qualifizierten Arbeitskräften führen.

Die Baukosten werden in diesem Jahr voraussichtlich um acht Prozent anziehen. Die Entwickler der Luxus-Immobilien sind sich bewusst, dass sie sich „ganz vorne an der Warteschlange anstellen müssen, um sich die richtigen Ressourcen zu sichern und Zeitpläne und Qualität gewährleisten zu können. Sonst können einige Projekte nicht umgesetzt werden“, so Mark Farmer, Leiter des Wohnimmobilien-Teams von EC Harris, in dem Bericht.

Etwa die Hälfte der Luxus-Immobilien, die für die nächsten zehn Jahre geplant sind, sollen in Chelsea und Fulham und im Bereich South Bank zwischen Battersea und der Tower Bridge errichtet werden, wie aus der Studie hervorgeht.

EC Harris mit Sitz in London definiert Luxuswohnungen als solche, die für mindestens 1350 Pfund je Quadratfuß (knapp 15.000 Pfund je Quadratmeter) verkauft werden. Im vergangenen Jahr waren es noch 1250 Pfund gewesen.

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