Lyxor: Schwellenländer einfach, Europa gehebelt

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Der ETF-Anbieter Lyxor hat heute vier neue Indexfonds an der Frankfurter Börse gelistet. Drei Exchange Traded Funds (ETFs) investieren in Unternehmen aus Schwellenländern. Mit dem vierten können Anleger gehebelt auf die Wertentwicklung europäischer Standardwerte setzen.

Der Lyxor ETF MSCI Emerging Markets (WKN: LYX 0BX) vollzieht die Kursentwicklung des Aktienindex MSCI Emerging Markets nahezu eins zu eins nach. Dieses Börsenbarometer umfasst derzeit 839 Unternehmen aus Schwellenländern weltweit. Dabei entfallen die größten Anteile auf Südkorea mit 15,8 Prozent sowie Hongkong und Taiwan mit je 12,7 Prozent. Bei den Branchen überwiegen Banken (14,4 Prozent), Erdöl- und Erdgasfirmen (13,7 Prozent) sowie Technologiewerte (12 Prozent).

Mit dem Lyxor ETF MSCI Latin America (WKN: LYX 0B0) investieren Anleger ausschließlich in südamerikanische Schwellenländer. Aktuell bildet der zugrunde liegende Index die Kurse von 126 Unternehmen ab. Darunter sind vor allem Firmen aus Brasilien (56,7 Prozent) und Mexiko (30,4 Prozent). Der Rest entfällt auf Chile, Peru und Kolumbien. Die meisten Unternehmen stammen aus der Grundstoffbranche (22,5 Prozent); dazu gehören zum Beispiel Minenbetreiber.

Basiswert des Lyxor ETF South Africa (WKN: LYX 0BY) ist der FTSE JSE Top 40 von der Londoner Börse. Dieser umfasst die 40 südafrikanischen Unternehmen mit der höchsten Marktkapitalisierung, wobei 46 Prozent auf die Grundstoffbranche entfallen.

Weniger exotisch ist der Lyxor ETF Leveraged DJ Euro Stoxx 50 (WKN: LYX 0BZ). Der zugrunde liegende Index zeichnet die Wertentwicklung des Euro Stoxx 50, welcher die 50 größten Unternehmen der Eurozone enthält, mit einem zweifachen Hebel nach. 

Für die drei ETFs auf Schwellenländer-Indizes wird eine jährliche Verwaltungsgebühr von 0,65 Prozent fällig. Bei dem Europa-ETF sind es 0,4 Prozent.