Märkte

In einer gemeinsamen Aktion senken die Europäische Zentralbank und die US-Notenbank Fed die Leitzinsen um jeweils 50 Basispunkte. In der Euro-Zone liegt der Zinssatz jetzt bei 3,75 Prozent und in den USA bei 1,5 Prozent. Die Aktion kam überraschend, hatte doch die EZB noch am Donnerstag beschlossen, den Zins trotz der Turbulenzen bei 4,25 Prozent zu belassen. [mehr]

Dramatik in Frankfurt: Der deutsche Leitindex Dax ist im frühen Handel unter die 5.000-Punktemarke gefallen. Aktuell gibt der Index über 7 Prozent nach. Zu den größten Verlierern gehören heute nicht ausschließlich die Finanzwerte. So verzeichnen Siemens, BASF, und Daimler zweistellige prozentuale Verluste. [mehr]

Staatsfonds (Sovereign Wealth Funds, SWF) verlagern ihre Investitionen von den USA und Europa in den Nahen Osten und nach Asien. Zu diesem Ergebnis kommt das Beratungs- und Consulting-Unternehmen Monitor Group in einer aktuellen Studie. [mehr]

An den weltweiten Aktienmärkten herrscht erneut Panik: Die deutschen Aktienindizes befinden sich nach Börsenöffnung in New York im freien Fall. Der Deutsche Aktienindex (Dax) stürzte bis zum Montagnachmittag um über 8 Prozent ab, der Tec-Dax um 10 Prozent und der M-Dax um 9 Prozent. [mehr]

Die französische Großbank BNP Paribas übernimmt drei Viertel des internationalen Bankgeschäfts sowie das komplette belgische Versicherungsgeschäft des niederländischen Bankkonzerns Fortis Group. [mehr]

Das zweite vom Bund, der Bankenaufsicht und einigen Banken für die Hypo Real Estate geschnürte Rettungspaket hat dem Münchener Immobilienfinanzierer vorerst die Existenz gesichert. Die Parteien einigten sich gestern am späten Abend auf eine Aufstockung der Bürgschaft für das angeschlagene Unternehmen von 35 auf 50 Milliarden Euro. [mehr]

Die fehlgeschlagene Verabschiedung des 700-Milliarden-Dollar-Pakets zur Rettung der Finanzmärkte im US-Repräsentantenhaus hat die amerikanische Börse in Panik versetzt. Nur wenige Minuten nach der Entscheidung stürzte der Dow Jones Index in einem Rutsch um fast 500 Punkte in die Tiefe. Am Ende des Tages gab der Leitindex knapp 780 Punkte ab, was einem Minus von 7 Prozent entspricht. [mehr]

Am russischen Aktienmarkt sorgte die jüngste Bankenkrise für besonders großen Wirbel. Nachdem die Insolvenz des US-Instituts Lehman Brothers eine weltweite Schockwelle ausgelöst hatte, wurde der Börsenhandel in Moskau vorübergehend eingestellt. Denn die weltweit zu beobachtenden Kursrutsche endeten in Russland in einer Lawine. Nach den Hintergründen für diese Kursverluste und der rigiden Reaktion darauf befragte DAS INVESTMENT.com Alexandra Richter, Fondsmanagerin des Allianz-dit Osteuropa (WKN: 974575). [mehr]

Minus 11 Prozent seit Anfang August, minus 32 Prozent seit dem Höchststand im Mai: Der russische Aktienindex RTX ist im Tiefflug. Keine andere Schwellenländerbörse hat in den vergangenen Monaten schlechter abgeschnitten. Allan Conway von der Fondsgesellschaft Schroder Investment Management ist dennoch zuversichtlich: „Die schlechten Nachrichten sind jetzt weitgehend in den Kursen eingepreist“, so der Leiter des Aktienteams Schwellenländer. [mehr]

Die britische ETF Securities konnte in den vergangenen zwei Woche bei den meisten von ihr angebotenen börsengehandelten Rohstoffen (Exchange Traded Commodities, ETCs) deutliche Mittelzuflüsse beobachten. Die Gesellschaft deutet dies als Signal, dass Anleger die Kursrückgänge zahlreicher Waren in den letzten Wochen als überzogen betrachten und auf aktuellem Niveau wieder verstärkt damit beginnen, sich in Erwartung steigender Notierungen zu positionieren. [mehr]