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März-Vergleich 5 von 7 deutschen Robo-Advisor schlagen ihre Benchmark

Ein humanoider Roboter: Ob Robo-Advisor den menschlichen Finanzplanern überlegen sind, untersuchte Brokervergleich. de. Foto: Getty Images
Ein humanoider Roboter: Ob Robo-Advisor den menschlichen Finanzplanern überlegen sind, untersuchte Brokervergleich. de. Foto: Getty Images
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Fünf der sieben Online-Vermögensverwaltungs-Anbieter schlugen im Zeitraum vom 1. bis 31. März die Benchmark aus einer Kombination von 50 Prozent MSCI World (Aktien) und 50 Prozent Barclays Aggregate Bonds (Anleihen). Das ergab der Echtgeld-Test des Online-Vergleichsportal Brokervergleich.de.

Brokervergleich.de führt den Test seit Mai 2015 durch. Vaamo, Cashboard, Easyfolio, Comdirect, Fintego, Quirion und Sutor Bank nehmen daran teil.



Sutor Bank ist März-Sieger

Das größte Plus fuhr im März die Sutor Bank mit 2,8 Prozent ein, dicht gefolgt von Vaamo mit 2,7 Prozent. Auch Quirion, Easifolio und Fintego liegen mit 2,3 bis 1,6 Prozent über der Benchmark (1,5 Prozent). Lediglich die Online-Vermögensverwaltungen von Cashboard und Comdirect hinken der Vergleichsgruppe hinterher.

Langfristig schlugen sich die Robo-Advisor allerdings nicht so gut. Bei der Gesamtperformance seit Mai 2015 liegt Cashboard vorne. Der Online-Vermögensverwalter entwickelte sich bereits im November 2015 besser als der Markt. Und auch nach 11 Monaten zeigt Cashboard mit 0,1 Prozent als einziger Anbieter ein Plus und schlägt seine Benchmarks deutlich. 


Nur ein Robo-Advisor schlug den Markt auf 11-Monats-Sicht

Die restlichen untersuchten Online-Vermögensverwaltungen blieben mit Verlusten von bis zu 7,9 Prozent hinter der Vergleichsgruppe (-4,1 Prozent) zurück. 

Wird nur der Zeitraum seit Anfang 2016 betrachtet, führt Fintego mit einem leichten Minus von 0,5 Prozent. Der zweite Platz geht an Vaamo mit einem Minus von 0,9 Prozent.



Hinweis der Redaktion: Allerdings verglich Brokervergleich.de Portfolios mit unterschiedlichen Risikoprofilen miteinander. Das gute Abschneiden von Cashboard, dem Online-Vermögensverwalter mit den geringsten Risiken, auf 6- und 11-Monats-Sicht könnte daher auch auf die Turbulenzen auf den Aktienmärkten im Sommer 2015 zurückzuführen sein.