Makler: Policen müssen flexibler werden

Jeder zweite Makler hält Neuentwicklungen in der Produktpalette der Versicherer für wichtig, 14 Prozent halten Innovationen für dringend notwendig. Dabei sehen unabhängige Berater den größten Handlungsbedarf in der Lebens-, Renten- und Krankenversicherung. Hier orientierten sich die Gesellschaften immer noch zu wenig an den Kunden und ihrem konkreten Bedarf. Das ist das Ergebnis des aktuellen Makler-Absatzbarometers der Marktforschungsinstituts Psychonomics.

In der Leben- und Rentensparte wünschen sich Makler vor allem flexiblere Vertragsbedingungen, die sich stärker am Lebenszyklus der Kunden ausrichten. Anbieter, die sich in den Augen der Befragten in diesem Bereich zuletzt besonders verdient gemacht haben, sind Allianz, HDI-Gerling und Volkswohl Bund.

Große Erfolge in der Krankenversicherung schreiben die Berater vor allem Zusatztarifen und Produkten zu, die klar abgegrenzte Leistungen anbieten und die mit flexiblen Tarifwechseloptionen ausgestattet sind. Als positive Beispiele nannten die Befragten das Produktangebot des Schweizer Versicherers CSS und der Continentalen.

Mehr zum Thema
„Denkfauler Ansatz” und „alte Keule”PKV-Verband und Beamtenbund wettern gegen Bürgerversicherung BVK-UmfrageSo kamen Versicherungsvermittler durchs Corona-Jahr 2020 RechtsschutzversicherungVorständin wechselt von Arag zu Örag