Beratungsgespräch: Die Corona-Krise brachte den Maklern mehr Arbeit - bei weniger Einnahmen, so das Ergebnis einer Studie. | © Pexels Foto: Pexels

Maklerbarometer 2020

Makler müssen mehr und länger arbeiten

Die überwiegende Mehrheit der Versicherungsprofis rechnet damit, dass die negativen Folgen der Corona-Krise noch bis Ende 2021 zu spüren sein werden. Das zeigt der Maklerbarometer 2020 von Policen Direkt. 49 Prozent der Befragten klagen über einen Rückgang im Personengeschäft, 30 Prozent verzeichnen deutliche Einbußen im Sachgeschäft. Bei 39 Prozent ist die Zahl der Serviceanfragen erheblich gestiegen. „Makler haben also aktuell mehr Arbeit bei gleichzeitig geringeren Einnahmen“, so das Fazit der Forscher.

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Dies wirkt sich auch auf die Altersvorsorge aus. 60 Prozent der über 55-Jährigen gaben an, über das gesetzliche Rentenalter hinaus weiterarbeiten zu wollen. Die meisten täten das nicht aus Spaß an ihrem Job, sondern weil sie keine ausreichende Altersvorsorge aufgebaut hätten, erklärt Philipp Kanschik, Mitglied der Geschäftsleitung bei Policen Direkt und dort verantwortlich für Technologieentwicklung und Maklernachfolge.

40 % der über 70-Jährigen ohne Nachfolger

Ein anderer Grund könnte sein, dass die Makler sich bislang noch keine Gedanken über die Nachfolgeplanung gemacht haben. So haben laut Umfrage insgesamt 75 Prozent der Versicherungsmakler ihre Nachfolge nicht geregelt. Selbst bei den über 70-Jährigen haben 40 Prozent noch keine Vorkehrungen für den Ruhestand getroffen.

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