Quelle: Istock

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Maklervertrieb: Einbußen bei BAV, Riester-Renten und Rürup-Renten

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Dies zeigt das aktuelle „Makler-Absatzbarometer" des Marktforschungsinstituts You Gov Psychonomics. Dabei werden vierteljährlich über 200 hauptberufliche Versicherungs- und Finanzmakler zur aktuellen und künftigen Geschäftsentwicklung befragt. Die deutliche Nachfrageschwäche im Firmenkundengeschäft erfasste fast alle Produktsparten. Besonders hart traf es die betriebliche Altersvorsorge (bAV). Aber auch die Sach- und Haftpflicht-Sparte musste gegenüber dem Vorquartal sowie im Vorjahresvergleich Federn lassen. Im Privatkundengeschäft traf der Nachfrageabschwung die Sparten Lebens-, Renten- und Krankenversicherung am stärksten. Die bereits im ersten Quartal deutlich eingebrochene Nachfrage nach Finanzprodukten konnte sich hingegen auf sehr niedrigem Niveau etwas erholen. Einbußen bei den Riester- und Rürup-Produkten Auf Produktebene mussten vor allem die Riester- und Rürup-Rente deutliche Einbußen hinnehmen. Die unter den Privatkunden als krisenfest geltende Kapital-Lebensversicherung konnte gegen den Trend etwas zulegen. In der Kranken-Sparte schwächte sich die Nachfrage nach privaten Krankenvollversicherungen erneut ab, während Krankenzusatzversicherungen sich einer weiter steigenden Nachfrage erfreuten. Die Prognose der Makler für die Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr fällt gegenüber dem Vorquartal deutlich pessimistischer aus. Jeder dritte Makler erwartet für 2009 eine rückläufige Geschäftsentwicklung – im ersten Quartal waren es noch 23 Prozent. Andererseits gehen 37 Prozent von einer im Vergleich zum Vorjahr sogar moderat anziehenden Entwicklung aus.

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