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Aktualisiert am 22.06.2017 - 17:37 Uhrin Recht & SteuernLesedauer: 2 Minuten

Manager des SEB European Small Cap “Die meisten Vorwürfe von Gotham City gegen Aurelius sind ungerechtfertigt”

Kursentwicklung der Aurelius-Aktie nach der Short-Attacke von Gotham City
Kursentwicklung der Aurelius-Aktie nach der Short-Attacke von Gotham City | Foto: Onvista. Erstellt mit Datawrapper
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Nach dem Angriff des Hedgefonds Gotham City rauschte der Kurs der Aurelius-Aktie in den Keller - und zog Fonds, die diese Aktie unter ihren zehn größten Positionen hielten, in Mitleidenschaft.

Für die meisten betroffenen Fondsmanager ein unangenehmes Thema: Viele wiegelten unsere Bitte nach Stellungnahme zu den Vorwürfen gegen das Münchener Beteiligungsunternehmen ab, einer gab bekannt, alle Aurelius-Aktien sofort nach Bekanntgabe der Vorwürfe verkauft zu haben.

Auch Alexander Kokfelt, Manager des SEB European Small Cap, wollte nicht mit DAS INVESTMENT.com über die Aktie sprechen. Doch immerhin hat er im März-Bericht zu seinem Fonds eine Einschätzung zur weiteren Entwicklung der Aktie, die ihm mit 1,85 Prozent den größten Verlust im März einbrachte, veröffentlicht.

Mangelnde Transparenz 

„Wir haben sehr viel Zeit damit verbracht, um die Anschuldigungen von Gotham City gegenüber Aurelius zu prüfen, und können nun sagen, dass die meisten Vorwürfe ungerechtfertigt sind“, erklärt Kokfelt. In einigen Punkten hingegen dürfte Gotham City mit seiner Kritik Recht haben. Das betrifft mögliche Interessenskonflikte innerhalb des Unternehmens. So bemängelt auch der SEB-Manager die unzureichende Offenlegung von möglichen Insider-Transaktionen oder von fragwürdigen Aktienbesitzverhältnissen.

Im Großen und Ganzen werde die Aurelius-Aktie derzeit weit unter ihrem fairen Wert gehandelt, ist Kokfelt überzeugt. Auch das Aktienrückkauf-Programm, das Aurelius zum Schutz der Aktionäre gestartet hat, spricht aus Kokfelts Sicht für das Unternehmen.

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