General-Electric-Werk in Ostfrankreich: Im 166 Millionen Euro schweren BMO Bloomberg Barclays 1-3 Year Global Corporate Bond ETF ist eine Anleihe von General Electric die größte Position. | © Getty Images

Mangels Volumen

BMO beendet ETF-Geschäft in Europa

Der kanadische Vermögensverwalter BMO Global Asset Management beendet in Europa sein Geschäft mit börsennotierten Indexfonds (ETFs). Zurzeit hat er in Irland 13 ETFs laufen, alle Anteilsklassen eingerechnet. Wie aus einer Mitteilung an die Anteilsinhaber hervorgeht, will BMO alle Fonds am 21. Januar 2020 abwickeln und den dann vorhandenen Nettoinventarwert an die Anleger auszahlen. Bis dahin sollen die Fonds aber auch für vorzeige Verkäufe geöffnet bleiben.

Als Grund dafür verweist man auf „eine Vielfalt an Faktoren“, unter anderem das aktuelle (zu geringe) Volumen der ETFs und die schwachen Aussichten auf Besserung. In der Tat bringen es die ETFs zusammen auf einen Gesamtwert von etwas über 600 Millionen Euro. Zudem läuft auf dem ETF-Markt in Europa ein harter Kampf um Marktanteile.

Obwohl einige der Fonds in Deutschland registriert und zugelassen sind, wird keiner von ihnen im Computerhandel Xetra der Deutschen Börse gehandelt.

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