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Aktualisiert am 29.01.2020 - 17:55 Uhrin MärkteLesedauer: 2 Minuten

Mark Mobius über die Bric-Länder: „Heißes Geld ist größtes Risiko“

Mark Mobius, Franklin Templeton
Mark Mobius, Franklin Templeton

Frage: Globale Bric-Fonds verzeichneten 2009 Rekordzuflüsse. Glauben Sie, dass sich dieser Trend 2010 fortsetzt? Anders gefragt: Werden die Aktienmärkte der BRIC-Länder weiter besser abschneiden als die globalen Märkte?

Mark Mobius: Wir gehen zwar schon davon aus, dass sich die Bric-Märkte auf lange Sicht gut entwickeln, dürfen darüber aber nicht vergessen, dass diese Märkte kurzfristig durchaus Volatilität zeigen können. Ein Investor, der seine Anlagen nicht mindestens vier oder fünf Jahre halten möchte, wird daher möglicherweise keine gute Wertentwicklung erzielen.

Frage: Welches Land oder welche Länder des Bric-Spektrums sprechen Sie im Hinblick auf Aktienanlagen 2010 besonders an?

Mobius: Unsere größten Positionen stammen aus Brasilien, China und Indien, doch wir halten und kaufen auch weiterhin russische Aktien, weil sie reizvoll bewertet sind und langfristiges Potenzial bieten. Auf allen vier Märkten gibt es derzeit Gelegenheiten und es ist schwer, einen besonders hervorzuheben.

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