Aktualisiert am 15.04.2013 - 15:15 UhrLesedauer: 4 Minuten

Mark Mobius: Ungarn und die Philippinen waren Schwellenmarkt-Spitzenreiter

Mark Mobius
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Überblick

Nachdem die Meldungen aus den USA, Europa und China besser ausfielen als erwartet, zerstreuten sich die Bedenken hinsichtlich der weltweiten Abschwächung des Wirtschaftswachstums im Januar 2013. Die Sorge um einen US-Zahlungsausfall nahm nach der Verständigung der beiden Seiten zur Vereinbarung von Maßnahmen ab, die im Grunde eine Entscheidung über die Schuldenobergrenze zunächst auf Februar und dann auf Juni 2013 verschob.

Zwischenzeitlich legte China verbesserte Konjunkturdaten vor. Das geschätzte BIP-Wachstum war höher, die Inflation niedriger, der Produktionssektor kehrte wieder in die Wachstumszone zurück und der Immobilienmarkt hatte sich erholt. Als sich die Region entschied, die Sparprogramme zurückzuschrauben und Maßnahmen zur Förderung des Wachstums einzuführen, war man wegen der Finanzkrise Europas weniger besorgt. Die Fortsetzung der geldpolitischen Expansion, vor allem in den USA, Europa, China und Japan erhöhte die Liquidität des Markts.

Im Verlauf des Monats kündigte die japanische Regierung haushaltspolitische Anreizpakete in Höhe von 177 Milliarden US-Dollar an, um das konjunkturelle Wachstum und die Exporte zu steigern. Die monatlichen Kapitalzuflüsse in die Schwellenländer erreichten im Januar einen Rekordstand. Damit wurde der Trend fortgesetzt, der zum Ende von 2012 begonnen hatte. Im Januar betrugen die Nettozuflüsse der Schwellenländer ca. 25 Milliarden US-Dollar, was fast der Hälfte der gesamten Zuflüsse für 2012 entspricht.

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