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Aktualisiert am 02.12.2016 - 17:54 UhrLesedauer: 2 Minuten

Marktkommentar 3 Argumente gegen die Bundesanleihe

Marcel de Gavarelli, Investment Manager der Laureus AG Privat Finanz
Marcel de Gavarelli, Investment Manager der Laureus AG Privat Finanz
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Die Bundesanleihe war schon immer des Deutschen Liebling und ist seit jeher ein Sinnbild für eine auskömmliche und „risikolose“ Anlage. Kaufen und in alle Ewigkeit liegen lassen war das Motto. Heute funktioniert das leider nicht mehr. Investoren müssen sich – je nach gewählter Laufzeit – mit einer Nullstelle zufrieden geben und können froh sein, wenn nicht sogar eine negative Verzinsung eintritt.

Die Bundesanleihe steht damit stellvertretend für das Dilemma, in dem sich viele Anleger derzeit befinden: Klassische Anlagen werfen nichts mehr ab, renditereichere Investments sind angeblich zu riskant. Was tun? Viele Anleger begehen den Fehler und machen weiter wie zuvor. Sie nehmen eine Rendite mit Nullstelle in Kauf, weil sie keine andere Möglichkeit sehen.

Globaler Anleihemix als Alternative

Dabei gibt es zahlreiche Chancen für deutsche Anleger, wenn sie sich von ihrer Heimatverbundenheit lösen. Aussichtsreiche Investments gibt es auch außerhalb Deutschlands – im globalen Anleihemarkt. Durch einen weltweiten Mix aus beispielsweise Unternehmens-, Schwellenländer- und Staatsanleihen können durchaus noch attraktive Erträge erzielt werden, anstatt eine Rendite von rund Null Prozent zu akzeptieren – was selbst unter Berücksichtigung der aktuell niedrigen Inflation eine negative Rendite bedeuten würde.

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