Eine Riester-Rente sorgfältig auszuwählen, lohnt sich. Bis zu 100 Prozent kann man am Ende des Monats mehr auf dem Konto haben. Foto: Fotolia

Eine Riester-Rente sorgfältig auszuwählen, lohnt sich. Bis zu 100 Prozent kann man am Ende des Monats mehr auf dem Konto haben. Foto: Fotolia

Massive Unterschiede bei Riester-Tarifen

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Zahlt ein 37-jähriger Mann monatlich 100 Euro in einen Riester-Vertrag, erhält er mit 67 Jahren eine garantierte Rente zwischen 79 und 164 Euro im Monat. Zwischen diesen beiden Werten liegt ein Unterschied von knapp 100 Prozent im Rentenbezug. Das stellte das unabhängige Analysehaus Morgen & Morgen in der jüngsten Analyse der Riester-Rente fest.

Der voraussichtliche durchschnittliche Riester-Rentenbezug beträgt rund 130 Euro. Doch zwischen diesem Wert und der höchstmöglichen Rente liegen jährlich immer noch 400 Euro. Auf die Jahre kommen dabei einige tausend Euro zusammen, die eine sorgfältige Auswahl des Riester-Tarifes bringen kann. Im Extremfall könnte bei einigen Tarifen theoretisch sogar eine Rente von 0 Euro herauskommen, da der Rentenfaktor nicht garantiert ist.

Ein weiteres Problem für den Kunden ist die fehlende Transparenz der verschiedenen Tarife. Für mehr Klarheit soll nun das Volatium-System sorgen. Es teilt die verschiedenen Tarife in fünf Klassen auf, denen eine bestimmte Chance-Risiko-Rechnung zugrunde liegt.

Dazu sagt Stephan Schinnenburg, Geschäftsführer von Morgen & Morgen: „Der Verbraucher kann auf einen Blick erkennen, welche der fünf Klassen seinen Anforderungen an Sicherheit und Renditeerwartung entspricht, und muss sich dann lediglich noch für einen geeigneten Tarif in der gewünschten Klasse entscheiden.“ Für jeden Tarif wird die entsprechende Volatium-Klasse individuell ermittelt.

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