Fabelhaftes Einhorn als Skulptur in der Innenstadt von Lüneburg: Auch besonders wertvolle Start-up-Unternehmen werden als Einhorn bezeichnet.  | © imago images / Jochen Tack Foto: imago images / Jochen Tack

Mehr als 1 Milliarde US-Dollar schwer

Das sind dicksten Einhörner – weltweit und in Deutschland

Von einem Einhorn, englisch Unicorn, spricht man im Businessumfeld dann, wenn einem Unternehmen ein Wert von mehr als einer Milliarde US-Dollar (840 Millionen Euro) beigemessen wird, es aber nicht an der Börse gelistet ist. Ein solches Horn ragt recht deutlich aus der Masse der Mitbewerber heraus. Andere Interpretation: Es ist ein so seltenes Phänomen, dass man glauben könnte, das gibt es gar nicht.

Mittlerweile existiert allerdings schon eine ganze Herde Einhörner, und das weltweit. Üblicherweise handelt es sich um noch junge Start-ups, die mit ihrem Geschäftsmodell in relativ kurzer Zeit einen durchschlagenden Erfolg verbuchen konnten. Einhörner sind vor allem im Digital- und Internetsektor zu finden.

Das Datenportal Statista hat in zwei Grafiken die größten Unternehmen abseits der Börsen aufgelistet – einerseits die größten Einhörner weltweit und andererseits die größten Player in Deutschland. Dabei bezieht sich Statista auf Recherchen der US-amerikanische Datenanalyse-Plattform CB Insights. 140 Milliarden US-Dollar (rund 118 Milliarden Euro) bringt demnach das wertvollste Einhorn, die chinesische Internettechnologie-Firma Bytedance, aktuell auf die Waage. Zu Bytedance gehören sowohl der Nachrichten-Dienst Toutiao als auch die Video-Plattform Tiktok.

Infografik: Die Top 10 der Einhörner | Statista

Hierzulande ist es die Gebrauchtwagen-Plattform Auto1 Group, die sich den ersten Platz unter den Super-Start-ups erkämpft hat.

Infografik: Deutsche Einhörner und wo sie zu finden sind | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Verglichen mit den Platzhirschen der Börsen stehen allerdings selbst die teuersten Einhörner mehr wie Rehkitze da, 140 Milliarden sind da nicht der Rede wert: US-Tech-Gigant Apple hat mittlerweile mehr als 2 Billionen US-Dollar (1,68 Milliarden Euro) auf dem Buckel.

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