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Die IoT-Wertschöpfungskette umfasst eine Vielzahl unterschiedlicher Unternehmen, angefangen von Chip- und Hardware-Herstellern über Anbieter von Vernetzungs- und Plattformlösungen bis hin zu Software-Customizern und Anwendungsdienstleistern. Meinen Fokus richte ich auf Software-Anbieter wie SAP. Dank ihres geistigen Eigentums und wiederkehrender Umsatzerlöse sollten Software-Anbieter über die Voraussetzungen verfügen, um vom Siegeszug des IoT in der Industrie zu profitieren.

Steigende Sensor-Nachfrage

In die Teilbranche Halbleiter und Halbleiterausrüster ist in den letzten Jahren viel Kapital geflossen angesichts der Euphorie um KI oder autonomes Fahren. Hersteller analoger Halbleiter verzeichnen eine steigende Nachfrage von Industriekunden, da ihre Sensoren bei der Vernetzung von Fabriken benötigt werden. Zudem haben niedrige Zinsen einen Boom bei Fusionen und Übernahmen ausgelöst, der die Bewertungen weiter nach oben treibt.

Ich bevorzuge defensive Hersteller analoger Halbleiter mit schwächerer Kursdynamik. Da es nur weniger Chip-Designer gibt und die Produktzyklen lang sind, haben es neue Anbieter schwer, im analogen Halbleitermarkt Fuß zu fassen. Andererseits verhindert die starke Fragmentierung des Abnehmermarktes, dass Anbieter zu groß werden.

Schlankere Abläufe durch digitale Transformation

Über Investitionen in die Digitalisierung versuchen Unternehmen, ihr Geschäft weiterzuentwickeln – sei es durch effizientere Abläufe in der Verwaltung, stärkere Kundenorientierung oder bessere Analysen der Geschäftsprozesse. Davon profitieren vor allem „Software-as-a-Service“ (SaaS)-Anbieter. Bei deren Geschäftsmodell wird die Software auf einem externen Server betrieben und vom Kunden in Lizenz als Dienstleistung genutzt. Der Kunde spart die hohen Anschaffungskosten für Programme. Zudem entfallen die laufenden Wartungs- und IT-Support-Kosten. Der entscheidende Vorteil für den Anbieter: Die Umsatzerlöse des Abo-Modells dürften mit der Zeit höher sein als beim einmaligen Verkauf einer Software.

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