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Mehr Investmentprodukte mit höheren Gebühren Trump-Sieg ist gut für Vermögensverwalter

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Fed plant 3 Zins-Anhebungen für 2017

Unabhängig davon hat die Federal Reserve die Zinsen im vergangenen Monat um einen Viertel-Prozentpunkt angehoben und signalisiert, dass 2017 drei Anhebungen gerechtfertigt sein könnten.

Höhere Zinsen in den USA kämen der UBS, dem größten Vermögensverwalter der Welt, gelegen. Die Bank aus Zürich verwaltete Ende Juni mehr als eine Billion Dollar für Kunden in ihrem Bereich Wealth Management Americas, und mehr als ein Drittel des Vermögens von Wealth-Management-Kunden außerhalb der USA wird in Dollar gehalten.

Bei Julius Bär, dem drittgrößten Schweizer Vermögensverwalter, lauten 44 Prozent der Vermögen auf Dollar, wie Unternehmensveröffentlichungen zeigen. Zwar haben Steueruntersuchungen des US-Justizministeriums viele internationale Verwalter abgeschreckt, reichen Amerikanern Offshore-Konten anzubieten - so stieg Julius Bär ganz aus dem Geschäft aus -, aber der Dollar ist oftmals auch die bevorzugte Währung für wohlhabende Privatpersonen in Schwellenländern.

Fast die Hälfte der Erträge von Julius Bär fällt in US-Dollar oder in Hongkong-Dollar an, aber nur 14 Prozent der Kosten, teilte das Unternehmen mit. Daher sollte der fünfprozentige Anstieg des Greenback gegenüber dem Franken im vierten Quartal zu einer Verbesserung der Kosten-Ertragsquote beitragen.

Einer KPMG-Studie vom August zufolge war das Umfeld ein Faktor dafür, dass die Zahl der Schweizer Privatbanken im Lauf der letzten zehn Jahre um 35 Prozent zurückgegangen ist.

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