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Private Krankenversicherung (PKV)

Mehr Psychotherapien im Corona-Jahr

Wirkt sich das Corona-Jahr 2020 negativ auf die Psyche der Deutschen aus? Dieser Frage ist jetzt der private Krankenversicherer Debeka mit Hauptsitz in Koblenz nachgegangen und hat seinen Bestand an mehr als 2,4 Millionen Privatpatienten ausführlich unter die Lupe genommen.

Als Maßstab für die seelische Gesundheit der Menschen sind diente die Zahl der eingereichten Rechnungen für Psycho- und Verhaltenstherapie. Hier zeige sich eine sehr deutliche Schwankung im vergangenen Jahr, denn während des ersten Lockdowns im zweiten Quartal sank sie zunächst.

Doch nach diesem zwischenzeitlichen Rückgang stieg sie wieder kräftig seit dem Sommer, in dem viele einschränkende Maßnahmen zurückgenommen wurden. Den größten Anstieg verzeichnet die Debeka im November, als die Zahl im Vergleich zum Vorjahresmonat um 26,7 Prozent gestiegen war.

Leben auf den Kopf gestellt

„Die Corona-Situation stellt die Menschen vor große Herausforderungen, denn unser Leben wird in weiten Teilen auf den Kopf gestellt“, sagt Thomas Brahm, Vorstandsvorsitzender der Debeka Versicherungen. „Viele sagen, dass es ihnen zunehmend schwerfällt, damit umzugehen.“

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