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Mehr Volatilität, passive Kunden Darum können DIN-Normen in der Finanzberatung gefährlich werden

Anke Dembrowski mit Fondsfrauen-Mitgründerinnen Anne E. Connelly und Manuela Fröhlich (v.l.n.r.)
Anke Dembrowski mit Fondsfrauen-Mitgründerinnen Anne E. Connelly und Manuela Fröhlich (v.l.n.r.)

Verbraucherschützer, Wissenschaftler und Branchenvertreter entwickel derzeit das DIN-Regelwerk. Der neue Standard für die Bedarfsanalyse bei der Finanzberatung, der sich an der bisherigen DIN SPEC 77222 von Defino orientiert, wird voraussichtlich 2017 in Kraft treten. 

Mit der Standardisierung soll die Beratungsqualität gesteigert werden. In der Praxis wird aber wohl eher das Gegenteil der Fall sein, erklärt Anke Dembowski, Redakteurin bei Fonds professionell und Institutional Money und Gründungsgesellschafterin bei Fondsfrauen in einem Artikel auf Fondsfrauen.de. „Nicht alles lässt sich DIN-normen – schon gar nicht die individuelle Finanzberatung“.

Steigende Volatilität

Was für Schreibpapier sicher praktisch sei, damit es in Brief-Couverts und Drucker passe, sei für die Finanzberatung gefährlich, so die Finanzexpertin weiter. Sie befürchtet eine gleichgerichtete Beratung nach Schema-F, die die Volatilität an den Märkten erhöhen würde. Dies sei bereits jetzt der Fall, wenn bei Musterdepots oder standardisierten Vermögensverwaltungen Tausende von Depots mit einem Knopfdruck umgeschichtet werden. Mit zunehmender Standardisierung der Beratung werde dieses Problem zunehmen, ist Dembowski überzeugt. „Viele individuelle Einzelentscheider sind für die Entwicklung des Gesamtmarktes besser als wenige Großentscheider, die am Drücker sitzen.“

Auch Großentscheider können sich irren - mit verheerenden Folgen

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