Einkaufsrausch an Weihnachten: Die US-Verbraucherpreise <br> stiegen zuletzt in den USA, so auch der spezielle Weihnachts- <br> Preisindex, Quelle: Getty Images

Einkaufsrausch an Weihnachten: Die US-Verbraucherpreise
stiegen zuletzt in den USA, so auch der spezielle Weihnachts-
Preisindex, Quelle: Getty Images

Merry Christmas: Vermögensverwalter errechnet Geschenke-Inflation

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Der Weihnachts-Preisindex (Christmas Price Index, CPI) setzt sich aus den Preisen der Weihnachtsgeschenke, die im Weihnachtslied „The Twelve Days of Christmas“ vorkommen, zusammen. Erhoben wird der Index seit 28 Jahren vom amerikanischen Vermögensverwalter PNC.

Der Preisindex war damals wie heute ein wenig skurril gemeint. Dennoch kann man in ernst nehmen, denn die Preisänderungen des PNC Christmas Price Index spiegeln die des amerikanischen Consumer Price Index in etwa wider. Der war im Oktober im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,5 Prozent gestiegen.

2011 müsste nun ein Käufer aller im Lied erwähnten Weihnachtsgeschenke erstmals eine sechsstellige Dollarsumme in die Hand nehmen. Alle 364 Geschenke zusammen kosten dieses Jahr 101.119,84 US-Dollar (etwa 75.500 Euro). Das sind 4,4 Prozent mehr als 2010. Die Teuerungsrate ist damit deutlich geringer als vergangenes Weihnachten als der Index im Vergleich zu 2009 um 9,2 Prozent stieg.

Berechnet wird der Weihnachts-Preisindex auch für den Fall, dass ein Schenkwütiger alle 364 Geschenke im Internet kauft. Erstaunlicherweise liegt der Gesamtpreis dann bei 174.382,63 Dollar, weit höher als beim traditionellen Kauf. „Ganz allgemein sind die Internetpreis der Geschenke viel höher, da vor allem Vögel im Lied vorkommen. Für die bezahlen Käufer im Internet horrende Versandkosten“, kommentiert James Dunigan, Investmentchef von PNC Wealth Management, die Unterschiede.

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