Wo liegen die Gefahren des Metaverse für Nutzer?

Das Agieren im Metaverse und das Investieren dort ist eigenverantwortlich. Was mit dem Guthaben einer Wallet passiert, muss der Nutzer selbst im Blick behalten. Es gibt keinen Intermediär wie eine Bank, an die sich Nutzer wenden können, wenn beispielsweise die Wallet gehackt wurde oder jemand seinen Private Key, also seinen Sicherheitsschlüssel, vergessen hat. In diesem Fall ist das Geld weg.

 

Auch der Bankberater, zu dem man gehen kann, wenn sich die Investments nicht wie gewünscht entwickeln, fällt im Metaverse weg. Daher entwickeln derzeit große Konzerne wie Meta unter anderem einfache Zugänge für viele Menschen, die sich nicht mit den für Laien teils komplizierten Anmeldeprozessen zum Metaverse beschäftigen wollen oder können. Der Nachteil: Wer in dem Fall über die eigenen Daten herrscht, ist noch nicht entschieden.

Hat das Metaverse eine langfristige Perspektive?

Alle Expertinnen des Panels sind sich einig, dass die Metaverse-Umgebung bleiben wird und sich noch stark weiterentwickeln wird. Das Metaverse ist aus Dajana Eders Sicht eine revolutionäre Möglichkeit „eine Welt mitzugestalten, die in zehn Jahren ganz normal sein wird. Und je diverser die Leute sind, die daran arbeiten, desto diverser wird auch die digitale Umgebung sein, in der dann alle agieren.“

Die internationale Zusammenarbeit bei Blockchain-Projekten ist durch die Dezentralität um vieles leichter als bei anderen Projekten. Es gibt laut den Expertinnen mittlerweile in viele Menschen in Afrika oder auch auf den Philippinen, die das Potenzial der Technologie erkannt haben und den Kosmos mitgestalten. Die Expertinnen sind sich leider aber auch darin einig, dass Deutschland als Technologiestandort gerade dabei ist, den internationalen Anschluss zu verpassen, wenn das Tempo sich hierzulande nicht erhöht.