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Oliver Schmidt von Metzler AM „Deutschland braucht eine neue Aktienkultur“

Oliver Schmidt ist neuer Investmentchef Metzler AM: "Immer mehr Unternehmen orientieren sich weg von Europa"
Oliver Schmidt ist neuer Investmentchef Metzler AM: "Immer mehr Unternehmen orientieren sich weg von Europa" | Foto: Metzler AM

DAS INVESTMENT: Herr Schmidt, Ihr Haus steht ja von jeher für Aktienanlagen. Neulich haben Sie eine „Liebeserklärung an die Aktie“ formuliert. Sind Sie nicht etwas überschwänglich? Ich habe zumindest einmal gelernt, dass man sich nicht in eine Aktie verlieben soll.Oliver Schmidt (lacht): Da haben Sie völlig Recht, es geht mir aber auch nicht um eine einzelne Aktie, sondern die Assetklasse an sich. Aktien sind ein wichtiges Fundament in der langfristigen Altersvorsorge, aber leider haben wir in Deutschland nicht die Aktienkultur wie beispielsweise in den USA. Die Aktionärsquote bei Privatanlegern liegt hierzulande bei kläglichen 4 Prozent. Das ist, ganz offen formuliert, vernichtend gering. Alle Bestrebungen der Branche in den letzten Jahren, dies zu ändern, muss man leider als weitgehend wirkungslos bezeichnen.Es bleibt bislang beim Reden über Aktien, aber nicht beim Handeln.Schmidt: So sieht es leider aus. Umso wichtiger, dass wir als Finanzbranche weiter die Vorzüge der Aktienanlage betonen. Denn es steht viel auf dem Spiel.

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