Mieses Timing Fondsmanager und Führungskräfte verkauften Apple-Aktie kurz vor größter Rally in 5 Jahren

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Apple-Sprecherin Kristin Huguet wollte auf Nachfrage von Bloomberg keinen Kommentar abgeben. Die Häufung an Verkäufen erfolgte, nachdem Anfang 2016 die Serie von 13 Jahren in Folge mit ununterbrochenem Umsatzwachstum bei Apple zu Ende gegangen war und Investoren den Spaß an der Aktie verloren.

Die Anzahl der institutionellen Investoren ist seit Juni um 1,8 Prozent auf 3828 gefallen - 292 Anlagefirmen trennten sich vollständig von ihren Positionen. Das geht aus Pflichtmitteilungen hervor, die Bloomberg zusammengetragen hat.

Sowohl die Insider als auch die professionellen Asset-Manager verpassten die größte Rally in fünf Jahren, als der Apple-Kurs in der vergangenen Woche um elf Prozent nach oben schoss.

Die Sorgen zu möglicherweise schlechtem Geschäft wichen, als die Mobilfunkbetreiber T-Mobile US Inc. und Sprint Corp. erklärten, die Vorbestellungen für die neuen Modelle seien fast viermal so hoch wie bei vorangegangenen Generationen. Zugleich musste Samsung einen Rückruf seines Galaxy Note 7 starten, nachdem von Explosionen berichtet worden war.

Die Apple-Aktie beendete den Handel am Mittwoch fast unverändert bei 113,55 Dollar, nachdem sie am Donnerstag vergangener Woche auf dem höchsten Stand des Jahres geschlossen hatte.

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