Milliardär Icahn verliert Wette gegen Sohn

Der 77- Jährige verliert nämlich eine vor drei Monaten mit seinem Sohn Brett abgeschlossene Wette über die Richtung, in der sich der Aktienkurs des Unternehmens entwickeln wird. Der Kurs des Anbieters von Filmen und Serien über das Internet und per Postversand mit Sitz im kalifornischen Los Gatos befindet sich derzeit auf einem Rekordhoch. Abgesehen von den Schulden bei seinem Sohn hat Vater Icahn dadurch eine Rally von 20 Prozent verpasst und wäre um etwa 196 Millionen Dollar reicher - wenn er die Titel bis Donnerstag gehalten hätte. Das geht aus Berechnungen von Bloomberg hervor.

Icahn verkaufte 2,99 Millionen Netflix-Aktien, nachdem sich der Kurs innerhalb von 14 Monaten mehr als verfünffacht hatte. Der 34-jährige Brett Icahn und Fonds-Co-Manager David Schechter stimmten mit dieser Entscheidung nicht überein und argumentierten, dass die Aktie bei 323 Dollar weiterhin unterbewertet sei.

Bislang haben der junge Icahn und Schechter Recht behalten. Die beiden haben ihren Vertrag mit Icahn Enterprises im Oktober so angepasst, dass sie sich die Gewinne des von ihnen verwalteten Portfolios so teilen, als wären die Aktien nie verkauft worden. Wenn die beiden die Wette mit Icahn Senior zu diesem Zeitpunkt beenden, würden sie etwa 15 Millionen Dollar erhalten, wie aus Bloomberg-Daten hervorgeht.

Mehr zum Thema