Barclays Hauptsitz

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Milliarden-Deal: BGI soll an Blackrock verkauft werden

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Das Unternehmen soll für mindestens 6 Milliarden Euro veräußert werden. Als heißester Kandidat gilt laut „Financial Times“ die Fondsgesellschaft Blackrock. Im Falle einer Übernahme würde Blackrock zum weltgrößten Vermögensverwalter mit rund 1.900 Milliarden Euro an betreuten Geldern aufsteigen. Ursprünglich hatte Barclays nur einen Teil seiner BGI-Sparte – die Indexfondsgesellschaft Ishares – zum Verkauf gestellt und dafür einen Höchstgebot von rund 3 Milliarden Euro vom Finanzinvestor CVC Capital Partners erhalten (DAS INVESTMENT.com berichtete). Sollte allerdings Blackrock BGI komplett erwerben, wäre die Offerte hinfällig. „Ishares ist das Herz von BGI, und wenn Barclays Ishares verkauft, wäre es nur logisch, wenn sie auch den Rest verkaufen", sagte ein an dem Verkaufsprozess Beteiligter der FT. Auch wenn Barclays zu den wenigen britischen Banken gehört, die noch ohne Staatshilfe auskommen, muss das Unternehmen trotzdem weiteres Eigenkapital beschaffen. Schließlich steht die Bank mit einer Kernkapitalquote von 6,7 Prozent international eher schwach da. Barclays hatte 2008 brutto 6,9 Milliarden Euro verdient, 610 Millionen davon steuerte BGI bei. Hinweis: Neue Themenkanäle auf www.dasinvestment.com
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