Milliarden-Strafe der US-Zentralbank

Commerzbank reagiert mit neuen Jobs

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Die Commerzbank stellt mehr Kräfte im Bereich Compliance ein, also der Abteilung eines Unternehmens, die sich um die Einhaltung von Richtlinien kümmert. Bis 2016 wolle man die Zahl der in den USA tätigen Compliance-Mitarbeiter mehr als verdoppeln, schreibt die Bank in einer aktuellen Mitteilung.

Damit reagiert die Commerzbank auf die Milliarden-Strafzahlung an US-Behörden. 1,45 Milliarden US-Dollar zahlt die Bank, um den Streit über gebrochene Sanktionen gegenüber Iran, Sudan, Nordkorea, Myanmar und Kuba und den Vorwurf, zu wenig gegen Geldwäsche zu tun, beizulegen.

Auch die Deutsche Bank baut ihr Compliance-Personal aus. Damit reagiert die US-Tochter der Bank auf den jüngsten Stresstest der US-Zentralbank, den sie nicht bestanden hatte.

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