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Aston Martin DB5 Millionenschwere 007-Requisite im Nahen Osten gefunden

Schauspieler Sean Connery vor einem Aston Martin DB5 beim Dreh des James-Bond-Films Goldfinger 1964
Schauspieler Sean Connery vor einem Aston Martin DB5 beim Dreh des James-Bond-Films Goldfinger 1964: Ein Wechselmechanismus für das Nummernschild und ein hochfahrbarer Kugelschutz im Kofferraum sind nur zwei Extras der Filmrequisite, die später selbst zum Kriminalfall wurde. | Foto: Imago Images / Cinema Publishers Collection

Im James-Bond-Klassiker Goldfinger kämpft Schauspieler Sean Connery erstmals mit einer raffinierten Sonderausstattung seines Dienstwagens gegen Filmbösewicht Gert Fröbe: Maschinengewehr, Nebelwerfer, Schleudersitz. Als dieses Auto mit den ganz besonderen Extras 1997 aus einem besonders gesicherten Flughafenhangar in Boca Raton im US-Bundesstaat Florida gestohlen wurde, sprang die Versicherung des Besitzers ein und zahlte 4,2 Millionen US-Dollar Schadensersatz. Das entspricht heute einem Gegenwert von 3,7 Millionen Euro, berichtet der auf Luxus-Themen spezailisierte Robb Report.

Demnach hatte der US-amerikanische Geschäftsmann Anthony Pugliese die Original-Requisite elf Jahre zuvor beim Auktionshaus Sotheby's in New York ersteigert. Aufgrund des hohen Werts des Diebesguts musste sich der Autosammler in der Folge mehrfach gegen den Vorwurf verteidigen, er wolle seinen Versicherer betrügen. Um sein prestigeträchtiges Sammlerstück zurückzubekommen, versprach Pugliese 100.000 US-Dollar als Belohnung für Hinweise auf den aktuellen Standort des gestohlenen Fahrzeugs. Doch der 1963 gebaute Aston Martin DB5 blieb ein Vierteljahrhundert lang verschollen. 

Doch jetzt wurde der Wagen von einer Spezialgruppe gesichtet, die sich auf die Jagd nach verlorenen oder gestohlenen Luxusgegenständen spezialisiert hat, berichtet die britischen Zeitung The Telegraph. Demnach konnten die Experten das vermisste Fahrzeug anhand der Seriennummer DP216/1 eindeutig identifizieren. Wo genau sie fündig geworden sind, ist bislang aber noch unbekannt. Laut dem Medienbericht handelt es sich um eine „private Umgebung im Nahen Osten“. Der letzte Besitzer der sil­ber­far­benen Goldfinger-Requisite habe demnach wohl noch gar nicht gewusst, dass das Auto bisher als gestohlen gilt. 

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