Helge Rehbein (Content-Team)Lesedauer: 3 Minuten

Mischfonds-Radar Oktober 2017 Trumps Fernost-Trip dürfte die Region weiter voranbringen

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Zweistellige Gewinne auf Jahressicht

Stellt man in unserer interaktiven Grafik die Ansicht des Zeitraums auf „1 Jahr“, liegen Europa-Mischfonds und globale Mischfonds vorn. Auf Jahressicht wurden mit offensiven Europa-Mischfonds Renditen in einer Größenordnung von bis zu 14 Prozent erreicht.

Die Schwellenmärkte und Asien liegen hingegen mit einem Plus von knapp 8 Prozent vorn. In der Ansicht „seit Jahresbeginn“ ereignet sich wiederum eine bemerkenswerte Verschiebung: Die Mischfonds, die in Schwellenmärkten und Asien investiert sind, bewegen sich zwar weiterhin um die Marke von 8 Prozent – sichern sich damit aber gegenüber ihren Mitbewerbern um das Kapital der Investoren einen Vorsprung.

Gute Weltkonjunktur, niedrige Zinsen

Warum haben sich Asien- und Schwellenländer-Mischfonds auf Jahressicht so gut entwickelt? Die verbesserte Weltkonjunktur sowie die weiterhin niedrigen Zinsen in vielen Weltregionen treiben die Kurse an den Börsen.

Vor allem Japan macht seit gut einem Jahr mit kräftig steigenden Börsengewinnen auf sich aufmerksam. Hintergrund ist der schwache Yen, der aufgrund der ungeschmälert extrem lockeren japanischen Geldpolitik die Exporte des Landes antreibt.

Know-how im Bereich Robotik

Um sich Vorteile auf dem Weltmarkt zu verschaffen, setzt Japan seit Jahrzehnten auf weitreichende Automatisierung in der Fertigung von Gütern. Das Know-how im Bereich Robotik ist daher besonders gefragt.

Die Aktienkurse von Roboterherstellern wie Fanuc und Yaskawa haben sich deshalb auf Jahressicht sehr gut entwickelt. Die Rally im japanischen Aktienmarkt stößt weltweit auf Interesse: Der japanische Leitindex Nikkei 225 hat sich erstmals seit 25 Jahren über die Marke von 23.000 Punkten gehievt.

Neue Chancen für Anleger in China

Aber auch Schwellenland-Gigant China hat sich gut entwickelt. Hier sollten sich neue Chancen für Anleger bieten. US-Präsident Donald Trump war jüngst auf Asien-Tour – allein mit China vereinbarte seine Wirtschafts-Entourage Geschäfte im Gesamtwert von 250 Milliarden US-Dollar (213 Milliarden Euro).

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