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Wer es ernst meint mit seinen Zukunftsplänen braucht mehr als ein Sparbuch Foto: imago images / Westend61
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Langfristiger Vermögensaufbau Mit ETF-Sparplänen für die nächste Generation sparen

Wenig verändert unser Leben so sehr wie die Geburt eines Kindes. Alles erscheint plötzlich neu. Auch die Finanzen der Familie müssen unter neuem Licht betrachtet werden. Denn spätestens nach der Erstausstattung für Kinderwagen & Co. wird deutlich, dass der Nachwuchs auch Geld kostet: Im Schnitt geben Eltern für ihr Kind bis zu seinem 18. Lebensjahr rund 130.000 Euro aus. Einige der Dinge, die Eltern ihren Kindern ermöglichen wollen liegen zwar noch in weiter Ferne. Doch um Führerschein, Auslandsaufenthalt oder das Studium zu finanzieren, sollte man früh beginnen, in regelmäßigen Raten Geld renditeträchtig anzulegen – am besten mit einem kontinuierlichen monatlichen Sparplan.

Zukunftspläne brauchen mehr als ein Sparbuch

Der oft beschworene Zinseszinseffekt sorgt angesichts anhaltend niedriger Zinsen bei einem traditionellen Banksparplan derzeit nicht einmal mehr für den Kaufkrafterhalt. Wer mehr aus den eingezahlten Beträgen machen will, kommt also um renditestarke Anlagen wie Aktien und damit ein bisschen Risiko nicht herum. Gerade mit breit streuenden Aktienfonds kann man gute Renditen erzielen und auf lange Sicht wenig falsch machen. Aktien unterliegen zwar Schwankungen, aber auf lange Sicht sinkt das Risiko, Verluste zu erleiden gegen Null. Historisch betrachtet erwirtschaftet zum Beispiel eine Anlage am breiten deutschen Aktienmarkt eine positive Rendite – sofern das Kapital zwölf Jahre oder länger investiert bleibt. Darüber hinaus sorgt bei festen Sparraten der Durchschnittskosteneffekt dafür, dass bei niedrigen Kursen mehr und bei hohen Kursen weniger Fondsanteile gekauft werden und damit das Risiko sinkt.

Investitionen sind immer mit Risiko verbunden. Das heißt, dass der Wert von Anlagen und die daraus erzielten Erträge sowohl steigen als auch fallen können und nicht garantiert sind. Anleger erhalten den ursprünglich angelegten Betrag möglicherweise nicht zurück. Außerdem ist die Wertentwicklung in der Vergangenheit kein zuverlässiger Indikator für aktuelle oder zukünftige Ergebnisse und sollte nicht der einzige Faktor sein, der bei der Auswahl eines Produkts oder einer Strategie berücksichtigt wird.

Immer mehr Anleger setzen auf ETF-Sparpläne

Um für den Nachwuchs Vermögen aufzubauen, eignen sich besonders Sparpläne auf börsengehandelte Indexfonds (ETFs). Denn diese kombinieren die Vorteile des kontinuierlichen und langfristigen Sparens mit den positiven Eigenschaften von ETFs: Sie sind kostengünstig, transparent, breit diversifiziert, liquide und flexibel einsetzbar. Kein Wunder, dass ETF-Sparpläne sich wachsender Beliebtheit erfreuen. In Deutschland gibt es inzwischen 2,49 Millionen ETF-Sparpläne (Stand: April 2021), Tendenz stark steigend. Das Sparvolumen lag 2020 bei rund 3,6 Milliarden Euro. Diese dynamische Entwicklung setzt sich weiter fort. Allein im April 2021 wurden in Deutschland 454 Millionen Euro über ETF-Sparpläne in ETFs investiert, das sind 28,4 Prozent mehr als noch im Dezember 2020.

Auch ein ETF-Sparplan fängt mal klein an, bevor er groß wird. So können Eltern, die über 18 Jahre das Kindergeld von 219 Euro monatlich bei einer angenommenen Rendite von 5 Prozent investieren ein Anlageziel von 75.934,23 Euro erreichen und für ihre Kinder ein Vermögen aufbauen.

ETF-Sparpläne – für jeden etwas dabei

Wie genau der ETF-Sparplan für das eigene Kind idealerweise ausgestaltet sein sollte, hängt vom Anlagehorizont und -ziel sowie der Risikoneigung ab. So können Eltern neben reinen Aktien-ETFs für ihre Kinder auch „schlüsselfertige“ Portfoliolösungen wählen, die verschiedene Aktien- und Anleihen-ETFs in einem börsengehandelten Indexfonds kombinieren. Für langfristig orientierte Anleger sind nachhaltige Multi-Asset-Portfoliolösungen eine interessante Option.

Mehr als 20 Jahre ist es her, dass der Handel mit ETFs an der Deutschen Börse seinen Anfang nahm. Der Beginn einer Erfolgsstory, die heute eine ganze Generation dabei unterstützt, ihre Finanzen in die Hand zu nehmen und ihre eigene Geschichte zu schreiben. Inzwischen fließt nahezu jeder zweite Euro bei der Fondsanlage in nachhaltige Anlageformen. Diese Fonds berücksichtigen Umwelt- und soziale Kriterien sowie Aspekte der Unternehmensführung (auf Englisch: Environmental, Social und Governance – kurz ESG) bei der Kapitalanlage. Das Angebot von iShares umfasst inzwischen 93 nachhaltige ETFs in unterschiedlichen Anlageklassen. Als erste Fondsgesellschaft bietet Blackrock seit Mai 2021 eine nachhaltige Version des deutschen Leitindex Dax30 als ETF an – für Blackrock ein weiterer Schritt, um Nachhaltigkeit als Investment-Standard zu etablieren und zu einer nachhaltigeren deutschen Wirtschaft beizutragen.

Viele Wege führen zum ETF-Sparplan

Immer mehr Banken und Online-Broker bieten ETF-Sparpläne an, einige davon, darunter ING, Trade Republic, Scalable oder flatex, bereits zum Nulltarif. Der kontinuierliche Vermögensaufbau ist bereits mit kleinen Beträgen möglich, zum Beispiel 25 Euro monatlich. Die Raten können flexibel angepasst werden, das Einzahlen von Geldgeschenken nach Geburtstagen oder Weihnachten ist jederzeit möglich. Grundsätzlich sollten sich die Eltern überlegen, ob der ETF-Sparplan und somit das Wertpapierdepot im Namen der Kinder oder im Namen der Eltern abgeschlossen werden soll. Ersteres kann sich aus steuerlichen Gründen sinnvoll sein. Bei Bedarf können auch unkompliziert Beträge entnommen werden. Bei den meisten Anbietern geht die Verifizierung über Videoident- oder Postident-Verfahren digital und schnell. Und Zeit spielt ja beim langfristigen Vermögensaufbau eine entscheidende Rolle.

Wie alle Kapitalmarktanlagen sind auch ETF-Anlagen mit einem Risiko verbunden. Das heißt, dass der Anlagewert und die daraus erzielten Erträge sowohl steigen als auch fallen können und nicht garantiert sind. Anleger erhalten den ursprünglich angelegten Betrag möglicherweise nicht zurück.

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