Dynamisch zum Anlageerfolg: Mit flexiblen Strategien meistern zwei UBS-Fonds auch schwierige Wegstrecken (Foto: yulkapopkova/iStock)

Dynamisch zum Anlageerfolg: Mit flexiblen Strategien meistern zwei UBS-Fonds auch schwierige Wegstrecken (Foto: yulkapopkova/iStock)

Mit flexiblen Strategien zum Erfolg

Ein Ansatz, zwei Lösungen bei UBS-Fonds

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Kein Vergleichsindex und das klare Ziel, einen Ertrag von jährlich Kasse plus 4,5 Prozent über einen gesamten Investmentzyklus von drei bis fünf Jahren zu erwirtschaften: Die Manager des UBS Dynamic Alpha suchen weltweit nach Fehlbewertungen an den Märkten, die sie nutzen können, um ihr Renditeziel zu erreichen.

Unterstützt werden sie dabei vom globalen Multi-Asset-Team aus dem Geschäftsbereich Global Asset Management der UBS-Gruppe. Andreas Köster, Stefan Lecher und Daniel Rudis, die gemeinsam für den UBS Dynamic Alpha verantwortlich zeichnen, setzen vor allem auf Aktien, Anleihen, den Geldmarkt und Währungen.

„Dabei können wir Positionen mit Derivaten absichern und auch Short-Positionen eingehen, also auf fallende Kurse setzen“, erklärt Rudis. „Dadurch wird das Marktrisiko separat gesteuert.“ Denn die Verluste sollen beim UBS Dynamic Alpha überschaubar bleiben.

Der Ansatz ist benchmarkfrei und sehr aktiv, die Manager gehen auch kurzfristige taktische Positionen ein. „Wir treffen uns zweimal wöchentlich und versuchen, die besten Investmentideen aus den insgesamt 160 von uns beobachteten Anlagekategorien und Sub-Anlageklassen herauszufiltern“, erklärt Köster, der das Asset-Allocationund Währungsteam der UBS Global Asset Management leitet.

20 bis 25 Anlageideen kommen so zustande. Je nach Fokus der einzelnen Multi-Asset-Fonds setzen die Manager unterschiedliche Schwerpunkte. Beim Dynamic Alpha liegt der Fokus derzeit auf ausgewählten Staats- und Unternehmensanleihen sowie Schwellenländeranleihen in Hartwährung.

Die Aktienquote beträgt 27 Prozent. Optionen setzen die Fondsmanager nicht nur zur Absicherung, sondern auch als Alphaquelle und Aktienersatz ein.

Aggressivere Variante

Mit rund 60 Prozent deutlich höher fällt die Gewichtung von Aktien im UBS Global Allocation aus. Köster, Lecher und Rudis sind auch für diesen Multi-Asset-Fonds zuständig und gehen prinzipiell nach den gleichen Grundsätzen vor wie beim Dynamic Alpha, verfolgen jedoch eine offensivere Strategie: Mit einer neutralen Aktienquote von 60 Prozent ist der Fonds deutlich aggressiver aufgestellt.

Gleichwohl bleiben die Manager flexibel, denn sie können die Quote zwischen 0 und 90 Prozent anpassen, Anleihen können sie von 10 bis 100 Prozent gewichten. Neben Aktien mit Fokus USA und Europa zählen ausgewählte Staats- und Schwellenländeranleihen zum aktuellen Schwerpunkt im Portfolio.

Neben der richtigen Asset Allocation spielt die Einzeltitelauswahl eine wichtige Rolle für den Erfolg des Fonds. Anders als beim Dynamic Alpha verzichten die Manager beim Global Allocation auf größere Short-Positionen und Absicherungsmechanismen.

Nur Währungspositionen sichern sie zu einem großen Teil gegenüber dem Euro ab. Wenn sich allerdings Chancen an den Devisenmärkten bieten, können sie diese nutzen. Derzeit sind wie auch im Dynamic Alpha der Neuseeland-Dollar und der Schweizer Franken deutlich untergewichtet.

Die offensivere Ausrichtung hat über die vergangenen fünf Jahre mit 8,4 Prozent zu einer etwas höheren durchschnittlichen jährlichen Rendite geführt, als sie die Fondsmanager mit dem Dynamic Alpha erwirtschaftet haben (5,8 Prozent).

Allerdings fielen auch die Schwankungen stärker aus, und Anleger mussten höhere zwischenzeitliche Verluste hinnehmen. So verlor der Global Allocation im Jahr 2011 7,5 Prozent, während der Dynamic Alpha das Minus auf 2,8 Prozent begrenzen konnte.




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