MIT oder gar nicht

Goldman Sachs rät vom Studium ab

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Elite-Unis wie MIT seien Karriere-Turbos, erklärt Goldman Sachs. Wer eine solche Bildungseinrichtung erfolgreich abgeschlossen hat, hat den Grundstein für eine Turbo-Karriere gelegt. Die hohe Investition in die Bildung, die der frischgebackener MIT-Absolvent oder seine Angehörigen getätigt hatten, wird sich in diesem Fall laut Goldman Sachs relativ schnell lohnen.

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Anders verhält es sich mit Absolventen weniger angesehener Universitäten. Sie hätten ihr Geld besser anderweitig investiert, meinen die Goldman-Sachs-Spezialisten. Denn auch dort ist das Studium ziemlich teuer: Ein Jahr auf einem privaten College kostet Studenten nach Goldman-Sachs-Berechnungen 43.921 US-Dollar im Jahr. Staatliche Unis schlagen mit 20.000 Dollar jährlich zu Buche. Tendenz steigend: Da immer mehr Schulabgänger ein Hochschulstudium anstreben, steigen die Kosten. Bereits jetzt hätten US-Studenten nach Goldman-Sachs-Informationen rund eine Billion Dollar Schulden. 

2050 rentiert sich ein Bachelor-Studie erst mit 37 Jahren

Und das zahlt sich immer weniger aus. Denn laut Berechnung der Goldman-Sachs-Forscher benötigte 2010 ein Absolvent im Schnitt acht Jahre Berufstätigkeit, um die Kosten für sein Bachelor-Studium wieder einzuspielen. Da Bachelor-Absolventen in der Regel recht jung sind, hatten die meisten mit 30 Jahren ihre Studien-Kosten wieder drin. Wer seinen Bachelor im Jahr 2015 abschließt, wird diesen Break-Even-Point frühestens mit 31 Jahren erreichen, so Goldman Sachs. Absolventen aus dem Jahr 2030 wären frühestens mit 33, aus dem Jahr 2050 sogar erst mit 37 Jahren so weit. 

Außerdem sei eine Hochschulbildung zwar bei vielen, aber nicht bei allen beliebten Arbeitgebern gefragt, so Goldman Sachs weiter. So bieten Firmen wie Facebook oder Google ihre eigenen Ausbildungsprogramme an. 

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