Gerd Kommer bietet jetzt auch digitale Vermögensverwaltung an. | © Gerd Kommer Invest Foto: Gerd Kommer Invest

Mit Scalable Capital

Gerd Kommer startet Robo-Advisor

Der Münchner Honorar-Finanzanlagenberater und Buchautor Gerd Kommer bietet jetzt auch digitale Vermögensverwaltung an. Ab Oktober sollen Kunden via Internet in insgesamt 11 Strategien der Firma Gerd Kommer Capital investieren können.

Das Angebot entstammt einer Zusammenarbeit Kommers mit dem Münchner Robo-Anbieter Scalable Capital. Die Strategien stellen Gerd Kommer und Team zusammen, die technische Abwicklung übernimmt Scalable, das seine Dienste in Form einer White-Label-Plattform zur Verfügung stellt. Als depotführende Bank fungiert die Münchner Baader Bank.

Die 11 Portfolio, in die Kunden investieren können, setzen sich aus einem Aktien- und einem Anleihenanteil zusammen, erläutert Kommer. Dabei verschiebt sich deren Mischungsverhältnis jeweils um 10 Prozentpunkte gegeneinander: von 100 Prozent Aktien zu 0 Prozent Anleihen, 90 Prozent Aktien zu 10 Prozent Anleihen ist in Zehnerabstufungen jede Kombination möglich.

„Mit dem neuen Robo-Advisor reduzieren wir die Mindestanlagesumme für unser Weltportfolio-Konzept von 1 Million auf 10.000 Euro“, so Kommer. „Die schlanke technologische Infrastruktur von Scalable Capital eröffnet unseren bewährten Investmentansatz also einem ganz neuen Kundenkreis.“

Interessenten können sich auf der Internetseite von Gerd Kommer Capital für ein Investment vormerken lassen.

Gerd Kommer betreibt seit 2017 die Münchner Honoarberatung Gerd Kommer Invest, die aktuell rund 250 Millionen Euro verwaltet. Er hat sich darüber hinaus durch öffentliche Auftritte sowie mehrere Buchpublikationen – unter anderem „Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs“ – in der deutschen Finanzindustrie einen Namen gemacht. Kommer tritt als engagierter Verfechter passiven Investierens auf.

Für Scalable Capital ist die Zusammenarbeit ein weiterer Schritt im Ausbau des B2B-Geschäfts. Scalable bietet einerseits eigene Digitalportfolios an, reicht andererseits seine Plattform-Technologie aber auch an andere Anbieter aus. So arbeiten die Münchner ebenfalls mit der Raiffeisen Bankengruppe Österreich, der Targobank und der Santander-Tochter Openbank zusammen. Darüber hinaus zählen die ING Deutschland, Siemens Private Finance und der Robo-Advisor Oskar zu Scalables Geschäftskunden.

Mehr zum Thema
Gerd Kommer und Alexander Weis10 Gründe, warum aktives Investieren schlecht funktioniertEchtgeldtest11 von 20 Robo-Advisors schlagen im Corona-Crash die BenchmarksAktien- und FondshandelScalable startet Service für Selbstbediener