Weiterbildung: MLP bricht eine Lanze für die Qualifikation zum CFP    | © Imago Images Foto: Imago Images

MLP-Experte Mirko Laumann

Der CFP bleibt ein Qualitätsgarant

Die freiwillige CFP-Zertifizierung in Deutschland gibt es seit rund zwei Jahrzehnten. Eingeführt wurde sie mit dem Ziel, ein Qualitätssiegel für Finanzplaner mit einem besonders hohen Maß an fachlicher Kompetenz zu etablieren. Seitdem hat sich die Finanzbrache allerdings grundlegend verändert.

Ein kurzer Blick auf drei maßgebliche Entwicklungen, die CFP-Professionals aktuell umtreiben:

1. Die Entwicklungen an den Kapitalmärkten, Gesetzesänderungen sowie eine wachsende Anzahl an Anlagelösungen erschweren es dem Kunden, den Überblick in Finanzfragen zu behalten, seine Optionen zu verstehen und die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Aus der Fülle und Komplexität dieser Umstände ein Destillat zu gewinnen und klare Handlungsempfehlungen für seine Kunden zu geben, wird auch eine zunehmende Herausforderung für Berater und insbesondere für CFP-Professionals, die es häufig mit besonders komplexen Kundensituationen zu tun haben.

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2. Die Zeit der 70-seitigen Finanzpläne und Finanzgutachten ist vorbei: Die Erstellung von klassischen Finanzplänen stößt, so zeigt es unsere Beratungspraxis, größtenteils auf mangelndes Kundeninteresse. Die Komplexität dieser Arbeiten für die meisten Kunden nicht erkennbar, der notwendige Aufwand des Beraters nur selten nachvollziehbar und in der Folge die Bereitschaft für eine angemessene Honorierung gering.

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