Morgan Stanley – Sparbrief mal anders

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Das Finanzinstitut Morgan Stanley bietet ab sofort einen Sparbrief an. Ziel ist es, verunsicherten Kunden, die im Zuge der Finanzkrise ihr Geld auf Tagesgeldkonten parken, zu einem konservativen Wiedereinstieg in rentierlichere Anlagen zu bewegen. Sparbriefe sind Namensschuldverschreibungen mit einem festen jährlichen Zinssatz und einer festen Laufzeit von vier bis zehn Jahren.

Die Variante von Morgan Stanley hebt sich dabei etwas von klassischen Angeboten ab. Der ZinsPlus Sparbrief wird von der Morgan Stanley Bank AG begeben, läuft drei Jahre und kann bis einschließlich 9. Januar 2009 zum Ausgabepreis von 1.000 Euro gezeichnet werden. Nach dem ersten Jahr erhalten Anleger eine Zinsgutschrift von 5,3 Prozent.

Im zweiten und dritten Jahr bemisst sich die Verzinsung nach dem aktuellen Marktzins, für den der 12-Monats-Euribor herangezogen wird. Auf diesem Marktzins, der aktuell bei 4,22 Prozent liegt, schlägt Morgan Stanley noch einmal 0,3 Prozentpunkte oben drauf.

Am Ende der Laufzeit wird ein weiterer Aufschlag in Aussicht gestellt. Sollte der 12-Monats-Euribor bis dahin über sechs Prozent liegen, erhöht die Bank die letzte Zinszahlung um 0,5 Prozentpunkte.

Roland Lang, Executive Director von Morgan Stanley, ist vom Erfolg des Produkts überzeugt: „Wir sind stolz auf dieses innovative Produktdesign: Der Sparbrief-Klassiker mit neuem Profil trägt dem berechtigten Sicherheitsbedürfnis des Anlegers ebenso wie seinem Renditebedürfnis Rechnung. Die Verzinsung in Kombination mit der 100-prozentige Kapitalgarantie und der Chance auf einen Zusatzkupon ist ein echtes Morgan Stanley-Produkt."

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