Senioren beim Joggen: Die steigende Lebenserwartung sei einer der Gründe für die Beitragserhöhungen in der PKV, so die M&M-Analysten. | © imago images / Panthermedia Foto: imago images / Panthermedia

Morgen & Morgen

PKV-Beiträge bleiben stabil

Wie stark steigen die PKV-Beiträge im Laufe der Jahre? Dieser Frage ging Morgen & Morgen nach. Das Software- und Analysehaus hat die Unisex-Tarife der Privaten Krankenversicherung (PKV) untersucht. Die Analysten verglichen Neugeschäftsbeiträge und Beitragsanpassungen der PKV-Tarife marktweit und aggregierten sie zu einer Bewertung pro Tarifkombination. Es wurden nur Tarife bewertet, die bereits seit mindestens fünf Jahren auf dem Markt sind.

Das Ergebnis: Über alle Tarife hinweg stellten die Forscher in diesem Jahr eine Beitragserhöhung (Anpassung) von 1,77 Prozent fest. Damit stieg das durchschnittliche Anpassungsniveau im Vergleich zum Vorjahr (1,68 Prozent) um 0,09 Prozentpunkte. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr stieg das Anpassungsniveau um 0,24 Prozentpunkte.

Nur 7% ohne Beitragserhöhungen

Nur bei knapp 7 Prozent der bewerteten Tarife wurden die Beiträge in den letzten fünf Jahren tendenziell gesenkt oder gar nicht angepasst. Für den Großteil der anderen Tarife blieben die Beitragserhöhungen mit 1,9 Prozent im Mittelwert auf einem moderaten Niveau.

Als Gründe für den Anstieg nennen die Forscher unter anderem die Weiterentwicklung der Medizin und den Einsatz von neuen Technologien. Die stetig steigende Lebenserwartung erhöhe zudem die Gesundheitskosten.

Insgesamt haben die M&M-Analysten 916 Tarifkombinationen von 29 Versicherern untersucht. 29 Prozent der Tarifkombinationen erhielten eine ausgezeichnete Bewertung (fünf Sterne).

>> Das komplette M&M-Rating PKV-Beitragsstabilität finden Sie hier.

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