Gold, Silber, Bronze, Neutral und Negativ – das sind die Einstufungen im Morningstar Medalist-Rating. Das ist auch nach der Umstellung so geblieben. Damit soll der Mehrwert eingeschätzt werden, den ein Fonds vor Gebühren im Vergleich zu seiner Benchmark generieren kann.

Gestartet wurde mit den algorithmisch bewerteten Fonds, hier hat die vollständige Umsetzung bereits zum 29. Oktober stattgefunden. Die von Analysten bewerteten Fonds werden schrittweise über ein Jahr während regulärer Überprüfungen angepasst.

Bisher wurden 23.000 in Europa zugelassene Fonds umgestellt, hier verbleiben nun noch etwa 1.500 Fonds mit den dazugehörigen Anteilsklassen, die in den nächsten zwölf Monaten umgestellt werden, so das Analysehaus gegenüber DAS INVESTMENT.

 

Insgesamt vergibt Morningstar Medalist Ratings weltweit für fast 200.000 verwaltete Anlagevehikel. Durch die Anpassung kam es bei etwa 15 Prozent der weltweit bewerteten Investmentvehikel zu einer Ratingänderung – das sind rund 26.000 Anteilsklassen. Größenteils seien dies Herabstufungen. In den kommenden zwölf Monaten erwartet das Analysehaus bei weiteren 3 Prozent eine Ratingänderung. Dabei sind mit Gold, Silber und Bronze bewertete Fonds stärker betroffen als diejenigen mit einer neutralen oder negativen Bewertung.