MPC startet dritten US-Opportunity-Fonds

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Das Hamburger Emissionshaus MPC Capital setzt seine Amerika-Opportunity-Reihe mit dem dritten Fonds fort. Der Dachfonds MPC Opportunity Amerika 3 setzt wie seine Vorgänger auf mehrere Zielfonds, die in amerikanische Büro- und Gewerbeimmobilien investieren. Jeweils 40 Millionen US-Dollar sollen in den Blackstone Real Estate Partners 6 und den Tishman Speyer Real Estate Venture 7 fließen. Jeweils 20 Millionen US-Dollar gehen an den Exeter Industrial Value Fund und den Taconic Property Value. „20 Prozent des Kapitals haben die Fonds bereits abgerufen“, so Till Gießmann, Sprecher von MPC.

Alle vier Fonds sind Opportunity-Fonds, die auf Immobilien mit hohem Entwicklungspotenzial setzen. Im Gegensatz zu langfristig vermieteten Immobilien an guten Standorten weisen Opportunity-Investments höhere Chancen und Risiken auf. MPC Capital prognostiziert einen Gesamtrückfluss nach acht bis zehn Jahren von 163 Prozent vor Steuern. Die erzielten Gewinne sind Einkünfte aus Kapitalvermögen, die ab 2009 unter die Abgeltungssteuer fallen.


Das Fondsvolumen liegt bei 130 Millionen Dollar. Dabei handelt es sich ausschließlich um Eigenkapital, Fremdkapital setzen nur die Zielfonds ein. Die Mindestanlage beträgt 10.000 Dollar plus 5 Prozent Agio. 30 Prozent sind sofort zu zahlen, weitere 35 Prozent Ende November, der Rest Ende November 2009.


Ab März will MPC einen ähnlichen Fonds für asiatische Immobilien anbieten.