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Multi-Asset Wie sich das Portfolio auf neue Marktlagen vorbereiten lässt

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3. Diversifizierung über Anlageklassen

Der Nutzen entsteht durch Diversifizierung über viele verschiedene Anlageklassen. Diversifizierung kann zu ähnlichen Renditen bei geringerem Risiko oder höheren Renditen bei gleichem Risiko führen.

In vielen Anlegerportfolios wurde seit der Finanzkrise ein Exposure gegenüber Anlagen aufgebaut, die an das Wirtschaftswachstum gekoppelt sind, wie z. B. Aktien, Unternehmensanleihen, wachstumsempfindliche Sachwerte und Schwellenländeranleihen. Wir befürworten generell ein gewisses Maß an Diversifizierung hin zu defensiven Renditetreibern wie etwa zinsempfindlichen Vermögenswerten und Sachwerten.

Viele Anleger sind der Ansicht, dass ein gewisses Engagement in Staatsanleihen trotz der im Vergleich zu Aktien relativ niedrigen Renditen in aller Regel eine vernünftige Allokation ist. Staatsanleihen können nach einer Neubewertung am Aktienmarkt Liquidität und eine Chance zur Neuausrichtung bieten und helfen Privatanlegern dabei, die Nerven zu behalten. Sogar sehr langfristig orientierte Anleger wie Pensionspläne und Stiftungen behalten aus diesen Gründen trotz möglicherweise auf lange Sicht niedrigerer Renditen eine Allokation in zinsempfindlichen Vermögenswerten bei.

Sachwerte sind ein anderer Bereich, mit dem Anleger nach unserer Erfahrung ein breit gefasstes, von Aktien und Anleihen dominiertes Portfolio diversifizieren können. Viele Anleger dürften die Merkmale und unterschiedlichen Risikofaktoren der Anlageklasse nicht kennen. Beispielsweise bieten Core-Gewerbeimmobilien, die bereits vollständig an einen zuverlässigen Mieter vermietet sind, aufgrund des in den meisten Gewerbeimmobilien eingebundenen Fremdkapitals Exposure gegenüber Wirtschaftswachstum und Zinssätzen. Je nach den Bedingungen des Mietvertrages kann eine Immobilie zugleich Inflationsschutz bieten.

Viele langfristig orientierte Anleger mit regelmäßigem Bedarf an Cashflow wünschen stabile Erträge. Diese lassen sich durch Dividendenaktien, Erhöhung der Festzinsallokationen oder durch die Auswahl von Immobilien- und Infrastruktur-Investments mit Ertragskomponente erreichen.

Verknüpfung aller Aspekte beeinflusst den Erfolg

Als Menschen unterliegen wir einer Reihe von eingeübten Verhaltensmustern, die unsere Anlageentscheidung beeinflussen können. Der Rezenzeffekt, durch den später eingehende Informationen einen größeren Einfluss auf die Erinnerungsleistung einer Person ausüben als früher eingehende Informationen, Verlustaversion und mentale Buchführung sind Beispiele für bekannte Muster, die sogar die umsichtigsten Anleger beeinflussen können.

Unser Ansatz bei Franklin Templeton Multi-Asset Solutions besteht darin, die drei oben erwähnten Maßnahmen zu berücksichtigen, um bei der Steuerung der Kapitalanlage durch das sich ändernde Marktumfeld eine längerfristige Perspektive beizubehalten – so kann eine dauerhafte Vermögensbildung gelingen.

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