Musterdepot-Kommentar vom 21. Mai 2015

Mit entspannter Erwartung in den Juni

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Wer Anfang Mai die Nerven verloren und die Aktienquote seines Depots deutlich reduziert hat, dürfte sich ärgern: Seither haben sich die meisten Märkte wieder stabilisiert, und auch der dramatische Renditeanstieg an den Rentenmärkten scheint bis auf weiteres gestoppt. Geht es für Anleger also ganz entspannt in den Juni – zumal eine von vielen Marktteilnehmer gefürchtete Zinserhöhung in den USA schon im Frühsommer immer unwahrscheinlicher wird?

Nicht ganz – nach wie vor sind die an den globalen Rentenmärkten eingegangenen Risiken schlecht bezahlt, und die einer Lösung kein Stückchen näherkommenden geopolitischen Risiken in der Ukraine und im Nahen Osten können jederzeit zu neuen Rückschlägen führen. Bei weiter steigenden Kursen dabei sein, aber genügend Liquidität bereithalten, um in Schwächephasen zuzukaufen, lautet deshalb die schon vor Monaten ausgerufene Devise in den DER-FONDS-Musterdepots.

Im Vergleich zu Anfang Mai konnten sich alle drei Depots leicht verbessern, wobei im Vergleich zum Jahresbeginn das Turnaround-Depot immer noch leicht in Front liegt. Dazu beigetragen haben neben dem Earth Gold Fund UI vor allem der Fidelity Japan Advantage (Euro-Hedged) und der Perpro-Universal, dessen Manager Bernd Früh und Wilfried Wendt ihr Portfolio bereits vor Monaten auf steigende Zinsen ausgerichtet hatten.

Weiter enttäuschend entwickelt sich dagegen im Trend-Depot der Nordea Danish Mortgage Bond. Dort auf dem aktuellen Niveau Verluste zu realisieren, erscheint jedoch nicht opportun: Als Alternative käme nur eine Erhöhung der Barreserve AL Trust Euro Cash in Betracht – und das ist im aktuellen Umfeld keine wirkliche Alternative.

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